+
Mit einer Textpassage im „Vaterunser“ ist Papst Franziskus gar nicht zufrieden.

Ins Visier genommen

Der Papst kritisiert das „Vaterunser“

Papst Franziskus hat die Übersetzung des Vaterunser in mehreren Sprachen bemängelt.

Rom  - Die Bitte „Und führe uns nicht in Versuchung“, wie sie etwa im Deutschen und Italienischen lautet, sei „keine gute Übersetzung“, sagte das katholische Kirchenoberhaupt in einem Interview, das der Sender TV2000 am Mittwochabend ausstrahlte. „Lass mich nicht in Versuchung geraten“, träfe es besser, sagte Franziskus. „Ich bin es, der fällt, aber es ist nicht er, der mich in Versuchung geraten lässt.“ Ein Vater mache so etwas nicht. „Ein Vater hilft, sofort wieder aufzustehen. Wer dich in Versuchung führt, ist Satan.“ In dem Gespräch sagte Franziskus, in Frankreich hätten die Bischöfe aus diesem Grund beschlossen, die offizielle Übersetzung des Vaterunser zu ändern. Die Bitte laute nun: „Lasst uns nicht in Versuchung geraten.“

dpa

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Vermisste Frau (41): Leiche in Plastikfolie verpackt gefunden
Eine Frau wird vermisst. Die Polizei verdächtigt den Ehemann, seine Frau getötet zu haben. Jetzt wird die Leiche der Vermissten gefunden - in Plastik verschnürt im …
Vermisste Frau (41): Leiche in Plastikfolie verpackt gefunden
12-jähriger Schüler stirbt beim Schwimmunterricht
Ein zwölf Jahre alter Junge ist am Dienstag beim Schwimmunterricht tödlich verunglückt. Zwei Mitschülerinnen fanden ihn leblos am Beckenrand.
12-jähriger Schüler stirbt beim Schwimmunterricht
Schulbus kracht in Hauswand - Mehrere Kinder schwer verletzt
Ein voll besetzter Schulbus kommt östlich von Heidelberg von der Straße ab und fährt in eine Hauswand. Viele Kinder werden bei dem Unfall verletzt. Die Polizei lobt die …
Schulbus kracht in Hauswand - Mehrere Kinder schwer verletzt
Papst Franziskus bittet um Verzeihung wegen Kinderschändung
Der angerichtete Schaden sei nicht wieder gutzumachen, sagt der Papst zu den Sexualverbrechen eines chilenischen Priesters. Bei einer Messe ruft er zu einem aktiveren …
Papst Franziskus bittet um Verzeihung wegen Kinderschändung

Kommentare