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Papst-Attentäter Ali Agca (Archivbild)

Vatikan nimmt Buch nicht ernst

Papst-Attentäter: Wieder mal eine neue Version

Rom - Der Vatikan nimmt die neueste Veröffentlichung von Papst-Attentäter Ali Agca zu dessen Attentat auf Johannes Paul II. nicht ernst. Der Türke hat die Geschichte schon mehrfach geändert.

In dem am Donnerstag in Italien veröffentlichten Buch „Sie versprachen mir das Paradies“ behauptet Agca, der iranische Revolutionsführer Ajatollah Khomeini habe die Ermordung des Papstes angeordnet. Daraufhin, so Agca, sei er von iranischen Truppen ausgebildet worden.

Vatikan-Sprecher Federico Lombardi sagte dazu, das Buch solle „offensichtlich ein PR-Coup“ sein. Praktisch alles, was er an der Darstellung Agcas habe überprüfen können, sei falsch.

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Bei dem Attentat im Mai 1981 auf dem Petersplatz war Johannes Paul II. getroffen und schwer verletzt worden. Der genesene Papst besuchte Agca später im Gefängnis. Bei dieser Gelegenheit will der Attentäter das Kirchenoberhaupt über die Iran-Verbindungen informiert haben. Agca kam 2010 aus dem Gefängnis frei. Seine Version der Geschichte hat der Türke bereits mehrfach geändert.

AP

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