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Tote in Venedig nach Rekordversuch mit Rennboot

Tragödie in Italien

Tödliches Bootsunglück in Venedig: Drei Menschen gestorben

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Ein Rennboot raste am Dienstagabend gegen die Klippen bei Venedig. Die italienische Feuerwehr macht eine tragische Entdeckung.

Sie wollten die Schnellsten sein - Auf der Strecke von Monte Carlo nach Venedig versuchten vier Männer einen neuen Geschwindigkeitsrekord aufzustellen. Doch statt die Bestzeit zu knacken, endete die Bootstour für drei der vier Insassen tödlich.

Mit einem Rennboot waren die Männer von Monte Carlo in Monaco aufgebrochen. Bis zu 130 Stundenkilometer schnell konnte das 20 Meter lange Boot werden. Im angesteuerten Zielhafen von Venedig lief die Crew niemals ein. Stattdessen rast das Boot nahe des Fährhafens Punta Sabbioni gegen die Klippen, wie die Nachrichtenagentur ANSA berichtet. 

Bootsunglück in Venedig - nur ein Insasse überlebt

Bei dem Unfall starben am Dienstagabend drei der Fahrer. Zwei der Verunglückten waren britische Rennfahrer. Bei dem dritten Opfer handelt es sich laut dpa um den italienischen Motorboot-Profi und Konstrukteur Fabio Buzzi. Die toten Körper der Sportler mussten aus dem Heck des Rennbootes, das unter Wasser lag, geborgen werden. Bei dem tragischen Unglück wurde das vierte Crewmitglied, ein weiterer Rennbootfahrer aus Italien, über Bord geschleudert und überlebte.

Kurz nach 21 Uhr zog die italienische Feuerwehr ein trauriges Fazit, wie sie über Twitter mitteilte: „Vier Insassen, ein Verletzter, der über Bord geschleudert wurde, drei leblose Körper, die aus der untergegangenen Kabine von den Feuerwehrleuten geborgen wurden.“

Bootsunfall in Venedig: Feuerwehr birgt drei Leichen

Zu der Bilanz twitterten die Beamten ein Foto von der Bergung am Unglücksort. Neben dem Rettungsboot ragt die Spitze des weißen Motorboots in den Nachthimmel. Mit Taschenlampen und Tauchern versuchen die Einsatzkräfte die Leichen zu bergen. 

Die Klippen, auf die das Rennboot prallte, sind künstlich vor einem Fährhafen angelegt worden. Sie sollen das künftigen "Mose"-Sturmflutsperrwerks schützen. Das Sperrwerk wurde wiederum angelegt, um die Altstadt von Venedig, in der nun hohe Strafen fürs Kaffeekochen drohen, vor Hochwasser zu schützen. Jahrelang verzögerte sich das italienische Bauprojekt. Laut der Lokalzeitung "La Nuova die Venezia" soll Venedigs Schutz „Mose“ bis 2021 vollendet sein. Vor Touristen möchte sich Venedig nun mit einem Eintrittsgeld schützen. So plant es zumindest der Bürgermeister. Vor allem die von den Kreuzfahrtschiffen kommenden Besucher sind eine Last für die Stadt. Zudem reisen diese Touristen besonders umweltschädlich, wie kürzlich bei Markus Lanz diskutiert wurde.

Nicht nur auf dem Wasser, sondern auch in der Luft um Venedig ereignete sich ein dramatischer Unfall. Auch hier verunglückten Profis hinter dem Steuer.

Im Isar-Venedig, wie München auch genannt wird, sollen wieder mehr alte Bachläufe freigelegt werden. Dieser Plan gefällt nicht allen Münchnern.

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