Verbraucherzentrale warnt vor Panik wegen Dioxineiern

- Berlin - Der Bundesverband der Verbraucherzentralen hat vor Panik wegen einer möglichen zu hohen Dioxin-Belastung bei Freiland- Eiern gewarnt. «Essen Sie weiter Ihr Frühstücksei, es gibt keine akute Gesundheitsgefährdung», sagte Thomas Isenberg vom Bundesverband am Montag.

Zwei bis drei Eier pro Woche seien ungefährlich. Es gebe «überhaupt kein Grund zur Panik». Allerdings forderte Isenberg den Handel auf, mit Dioxin belastete Eier sofort aus dem Verkehr zu ziehen; er verlangte von den Eierproduzenten, die Analyseergebnisse im Internet zu veröffentlichen. Isenberg verwies auch auf regionale Unterschiede. «Eier aus Freilandhaltung können belastet sein, sind es aber nicht zwangsläufig.»

Kontrollen in mehreren Bundesländern hatten eine zu hohe Dioxin- Belastung bei Freilandeiern ergeben. Das genaue Ausmaß der Belastung ist noch unklar. Verbraucherministerin Renate Künast (Grüne) verwies auf den seit 1. Januar 2005 geltenden EU-Grenzwert für das als Krebs erregende geltende Umweltgift in Eiern.

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