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An Österreichs Außenminister Sebastian Kurz richten sich die Unterzeichner einer Online-Petition zugunsten eines mutmaßlichen Vergewaltigungsopfers.

250 000 Unterschriften

Online-Petition für vergewaltigte Österreicherin

Wien/Dubai - Rund 250 000 Menschen haben eine an Außenminister Kurz gerichtete Online-Petition zugunsten einer vergewaltigten Österreicherin unterschrieben. Der Frau droht in Dubai Haft.

Rund 250 000 Menschen haben bisher eine Online-Petition zugunsten einer Österreicherin unterschrieben, der in Dubai nach einer angeblichen Vergewaltigung selbst Haft droht.

Die Unterzeichner wenden sich an Österreichs Außenminister Sebastian Kurz (ÖVP), der sich „persönlich für die umgehende Freilassung“ der 29 Jahre alten Frau einsetzen solle.

Erste Bewährungsprobe für Außenminister Kurz

Der Fall sei die erste internationale Bewährungsprobe für den 27-jährigen Außenminister, sagte Kampagnenleiter Christoph Schott am Mittwoch der Nachrichtenagentur APA. Kurz stehe mit den Emiraten in Kontakt und habe ein hochrangiges Krisenteam entsandt, hieß es aus dem Außenministerium.

Die 29-Jährige ist nach eigener Aussage am 1. Dezember in der Tiefgarage eines Hotels in Dubai vergewaltigt worden. Nach ihrer Anzeige geriet sie selbst ins Visier der Justiz, die wegen des Verdachts des außerehelichen Geschlechtsverkehrs ermittelt.

dpa

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