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Bei dem Einbruch einer Tiefgarage in Tel Aviv sind mindestens 18 Menschen verletzt worden.

Weitere neun Menschen verletzt

18 Verletzte bei Einsturz einer Tiefgarage in Tel Aviv

Tel Aviv - Eine Tiefgarage in Tel Aviv ist fast fertig. Plötzlich bricht der Bau in sich zusammen. Dabei werden Arbeiter unter dem Schutt begraben.

Beim Einsturz einer im Bau befindlichen Tiefgarage in Tel Aviv sind mindestens 18 Menschen verletzt worden. Mehrere weitere seien noch verschüttet, erklärte die israelische Rettungsorganisation Magen David Adom. Ein Sprecher der Organisation sagte, man sei in Kontakt mit einigen Eingeschlossenen. Mindestens neun Menschen würden noch vermisst, es werde befürchtet, dass sie unter den Trümmern begraben seien. In ersten Berichten war von bis zu 20 Verschütteten die Rede.

Widersprüchliche Angaben gab es zu der Ursache für das Unglück. „Ich möchte darauf hinweisen, dass kein Kran umgefallen ist, das Gebäude ist aus bisher unbekanntem Grund eingestürzt“, sagte die Sprecherin Luba Samri. Zunächst hatten israelische Medien übereinstimmend von einem Kran-Unfall berichtet. Ein Sprecher der Feuerwehr sagte dem israelischen Fernsehsender Channel 10: „Erst ist ein Teil des Gebäudes eingestürzt, dann der Kran, und dann das weitere Gebäude.“

"Es fühlte sich an wie ein Erdbeben"

Bei dem Einsturz des unterirdischen Parkhauses seien Bauarbeiter eingeschlossen worden, meldete der Rundfunk. Eine Augenzeugin sagte dem Sender, sie habe einen lauten Knall gehört. „Es fühlte sich an wie ein Erdbeben.“

Zahlreiche Rettungskräfte suchten nach Überlebenden. Es wurde befürchtet, dass der Bau weiter in sich zusammensackt. Diese Sorge erschwerte die Arbeiten. 60 Soldaten einer speziellen Einheit der Armee seien zu Hilfe gerufen worden, berichtete der israelische Rundfunk. Zwei Verschüttete seien geborgen worden, sagte die Polizeisprecherin.

Ärzte des benachbarten Assuta-Krankenhauses liefen zum Unfallort, um Verletzte zu behandeln. „Es ist ein schlimmer Anblick, wie bei einem großen Anschlag“, sagte Professor Schuki Schemer, Vorstandsvorsitzender der Klinik. Die Polizei sperrte den Unfallort in Ramat Hachajal im Norden Tel Avivs weiträumig ab und forderte Schaulustige auf, sich zu entfernen.

dpa

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