Verletzte bei Explosion in türkischem Badeort

Ankara - Bei der Explosion eines kleinen Sprengsatzes im türkischen Badeort Kemer sind am Sonntag laut einem Medienbericht sechs Menschen leicht verletzt worden.

Bei der Explosion eines Sprengsatzes am Strand des türkischen Badeorts Kemer sind am Sonntag Berichten zufolge etwa zehn Menschen verletzt worden. Unter den Badegästen brach Panik aus, wie die private Nachrichtenagentur Dogan berichtete. Der kleine zeitgesteuerte Sprengsatz war demnach im Sand vergraben. Kemer liegt am Mittelmeer in der Provinz Antalya und ist bei Touristen aus Deutschland, den Niederlanden und Russland beliebt. Die Menschen seien vor allem von umherfliegenden Steinen verletzt worden, berichtete der Fernsehsender NTV. Das Büro des Gouverneurs von Antalya bestätigte, dass sechs Menschen bei einer “kleinen Explosion“ leicht verletzt worden seien. Die Detonationsursache sei zunächst unklar. Das schwedische Außenministerium erklärte, vier Schweden seien mit Verletzungen ins Krankenhaus gebracht worden. Mehrere Menschen wurden von Rettungskräften wegen eines Schocks behandelt, die Polizei riegelte den Strand ab, berichtete Dogan.

Bislang bekannte sich niemand zu der Tat. In der Vergangenheit haben kurdische Rebellen tödliche Anschläge an Touristenorten in der Türkei verübt. Sie kämpfen für Autonomie im Südosten des Landes.

dapd

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