Verletzte nach starkem Erdbeben auf Bali und in Mexiko-Stadt

- Jakarta/Mexiko-Stadt - Bei einem kräftigen Erdbeben auf den indonesischen Ferieninseln Bali und Lombok sind am Freitag mehr als ein Dutzend Menschen verletzt worden. Durch den Erdstoß der Stärke 6,1 auf der Richterskala seien zudem auf den benachbarten Inseln mehr als 200 Gebäude beschädigt worden, teilten die Behörden mit.

Menschen rannten in Panik aus ihren Häusern, nachdem sie am frühen Morgen im Schlaf von dem Beben überrascht worden waren. Auch im Zentrum Mexikos hatte am Neujahrstag ein Erdbeben für Erschütterungen gesorgt.

In Indonesien folgten dem Erdstoß mehrere Nachbeben. Allein im Bezirk Amlapura auf Bali wurden den Angaben zufolge mindestens zehn Verletzte in Krankenhäuser gebracht. Zwei von ihnen hatten von herabfallenden Trümmern Knochenbrüche erlitten. Das Epizentrum lag nach den Angaben des staatlichen Büros für Meteorologie und Geophysik in Jakarta in der Straße von Lombok, einer schmalen Meerenge zwischen Lombok und Bali.

Indonesien wird jedes Jahr wegen seiner Lage in einer seismologisch äußerst aktiven Zone, dem so genannten Ring aus Feuer, von Hunderten von Erdbeben heimgesucht. Die wenigsten davon richten aber größere Schäden an.

In Mexiko-Stadt sorgten Erdstöße in Teilen der Innenstadt für Panik unter der Bevölkerung. Schäden wurden zunächst nicht gemeldet. Die Stärke des Bebens, dessen Epizentrum nahe der Pazifikküste im südlichen Bundesstaat Guerrero lag, gaben die Seismologen mit 5,3 auf der Richterskala an. Auch im Pazifikbadeort Acapulco war das Beben deutlich zu spüren. Nach etwa 20 Minuten folgte ein Nachbeben.

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