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Unglück in Waldbrandgebiet

Löschflugzeug bei Einsatz in Portugal abgestürzt

Pedrógão Grande - Bei der Bekämpfung der schweren Waldbrände in Portugal ist ein Löschflugzeug abgestürzt. Ob bei dem Unglück Menschen zu Schaden gekommen sind, ist noch ungeklärt.

Das Unglück habe sich in der Region um die Ortschaft Pedrógão Grande ereignet, teilte ein Sprecher des Katastrophenschutzes am Dienstag mit. In der Region sind neben portugiesischen Löschflugzeugen auch mehrere Flugzeuge aus Spanien, Frankreich und Italien im Einsatz. Nähere Angaben zu der verunglückten Maschine konnte der Sprecher zunächst nicht machen.

Die Brände waren am Samstag durch ein Trockengewitter ausgelöst worden. Die Flammen breiteten sich in der Hitze und angefacht vom Wind rasend schnell in vier Richtungen aus. Bis Dienstag kamen nach offiziellen Angaben 64 Menschen ums Leben. Viele Menschen wurden auf der Flucht in ihren Autos von der Feuerwalze eingeholt, andere starben in ihren Häusern. Elf der 157 Verletzten schwebten nach Angaben des Zivilschutzes in Lebensgefahr, darunter ein Kind.

Nach Angaben von Beobachtern wurden bereits 26.000 Hektar Wald zerstört. 1150 Feuerwehrleute waren allein im Zentrum Portugals im Einsatz, insgesamt kämpften im ganzen Land fast 2000 Feuerwehrleute gegen rund 80 Brandherde. Auch Löschflugzeuge, darunter elf aus dem Ausland, flogen am Dienstag weiter Einsätze, um die noch aktiven Brandherde zu bekämpfen.

AFP

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