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Vermisste Madeleine angeblich in Belgien gesehen

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Brüssel - Mit einem Phantombild suchen belgische Fahnder nach einem mutmaßlichen Begleiter des in Portugal entführten britischen Mädchens Madeleine «Maddie» McCann. Eine Zeugin glaube, sie habe das Kind in Begleitung zweier Erwachsener auf einer Café-Terrasse der ostbelgischen Stadt Tongeren gesehen, hieß es in einem Medienbericht.

Danach wurde das Phantombild angefertigt, bestätigte eine Polizeisprecherin am Freitag in Brüssel. Doch bis zum Mittag habe es keine heiße Spur zu dem im Mai entführten Mädchen gegeben.

«Wir wollen bei der internationalen Fahndung mithelfen, aber vorläufig gibt es keine objektiven Hinweise, dass die Zeugenaussage stimmt», sagte Staatsanwalt Bruno Coppin am Freitag. «Vorläufig gibt es keinen Hinweis, der in Richtung des Mädchens ginge.» Man warte auch noch auf das Ergebnis einer DNA-Untersuchung an einem Strohhalm, mit dem das in Tongeren gesehene Mädchen eine Flasche mit Trinkjoghurt leerte.

Die flämische Zeitung «Het Belang van Limburg» hatte am Freitag gemeldet, eine Kindertherapeutin wolle das entführte Mädchen am Samstag vor dem Lokal «De Pauze» erkannt haben. Es habe sich auffällig verhalten. Das Kind sei dort nach Angaben eines Kellners in Begleitung eines Niederländisch sprechenden Mannes und einer Englisch sprechenden Frau gewesen. Alle drei seien anschließend in einem Volvo Kombi mit belgischen Kennzeichen weggefahren.

Der Mann habe ein Getränk für das Mädchen bestellt. Die Flasche samt Strohhalm habe die Polizei später mitgenommen, sagte der Kellner der Lokalzeitung.

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