+
Auf der Insel Nuku Hiva kam der Hamburger ums Leben.

Vermisster Segler tot: Familie nimmt Abschied

Hamburg - Nun scheint es traurige Gewissheit zu sein: Der vermisste deutsche Segler Stefan R. ist tot. "Es gibt keine Hoffnung mehr": Mit diesen Worten nimmt die Familie des 40-Jährigen Abschied.

Abschiedsworte auf der Expeditions-Hompage des Hamburgers 

"Stefan ist tot" schreibt die Familie des 40-jährigen Hamburger Seglers, der seit einer Woche vermisst wird, auf dessen Expeditions-Webseite. Auf der Seite hat die Familie außerdem folgende Abschiedsgrüße veröffentlicht:

"Nach 3 Jahren endet die Reise der Baju mit dem tragischen Tod von Stefan. Er ist dort gestorben, wo er sein Leben lang immer gerne sein wollte. Die schrecklichen Umstände seines Todes berühren und schockieren uns. In tiefer Trauer. Die Familie"

Lesen Sie auch:

Wurde dieser Deutsche ein Kannibalen-Opfer?

Der Weltumsegler verschwand vor einer Woche im französischen Überseegebiet Polynesien unter mysteriösen Umständen. Zusammen mit seiner Lebensgefährtin und einem einheimischen Jäger war er zu einer Tour aufgebrochen. Nur die 37-Jährige kehrte zurück. Der Jäger soll die Frau unterwegs bedroht, sexuell belästigt und an einen Baum gebunden haben. Anschließend sei er verschwunden, so die 37-Jährige.

An einer Feuerstelle auf der Insel Nuku Hiva entdeckten Gendarmen kurz nach dem Verschwinden des Weltumseglers Knochen und Kleiderreste. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft gibt es eindeutige Hinweise darauf, dass sie von dem Verschwundenen stammen. Vor allem die gefundenen Zahnelemente scheinen von dem Vermissten zu stammen, sagte Staatsanwalt Thorel.

mol/dpa

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Krokodil-Alarm auf beliebter Ferieninsel: Drei-Meter-Tier im Meer gesichtet
Auf der thailändischen Urlauberinsel Phuket herrscht Krokodil-Alarm: Einheimische haben vor der Küste eigenen Angaben zufolge mehrfach ein etwa drei Meter langes …
Krokodil-Alarm auf beliebter Ferieninsel: Drei-Meter-Tier im Meer gesichtet
Hai-Attacke am Strand nahe New York: Zwei Kinder verwundet
Zwei Kinder im Alter von 12 und 13 Jahren sind an einem Strand nahe New York von Haien gebissen worden.
Hai-Attacke am Strand nahe New York: Zwei Kinder verwundet
Angler entdeckt angeblich diesen Monster-Karpfen im Fluss! Woher kommt dieser Riesen-Fisch?
Ein Angler hat angeblich einen Monster-Karpfen entdeckt! Ein Foto postete der Mann bei Facebook. Doch woher kommt der Riesen-Fisch wirklich?
Angler entdeckt angeblich diesen Monster-Karpfen im Fluss! Woher kommt dieser Riesen-Fisch?
Dr. Popo nach Tod einer Patientin in Brasilien gefasst
Ein nach dem Tod einer Patientin geflüchteter brasilianischer Schönheitschirurg mit dem Spitznamen Dr. Popo ist gefasst.
Dr. Popo nach Tod einer Patientin in Brasilien gefasst

Kommentare

Ab dem 25.5.2018 gilt die Datenschutzgrundverordnung. Dazu haben wir unser Kommentarsystem geändert. Um kommentieren zu können, müssen Sie sich bei unserem Dienstleister DISQUS anmelden. Sollten Sie zuvor bereits ein Profil bei DISQUS angelegt haben, können Sie dieses weiter verwenden. Nutzer, die sich über den alten Portal-Login angemeldet haben, müssen sich bitte einmalig direkt bei DISQUS neu anmelden.

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken.

Die Redaktion