November-Dürre: Darum spielt das Wetter verrückt

Offenbach - Das Wetter spielt verrückt. Auf der 2962 Meter hohen Zugspitze schmilzt der Schnee in der Novembersonne, im Tal ist es frostig, und Regen weit und breit nicht in Sicht.

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Ganze 20 Zentimeter dick sei die Schneedecke auf Deutschlands höchstem Berg, sagte Meteorologin Dorothea Paetzold vom Deutschen Wetterdienst (DWD) in Offenbach am Mittwoch. Am 1. November sei die weiße Decke noch zehn Zentimeter dicker gewesen. Sonst liegt im Herbst sehr viel mehr Schnee in dieser Höhe, November-Rekord für die Zugspitze war 1952 mit 4,60 Meter.

Schuld ist die seit Wochen anhaltende Inversionswetterlage - mit Sonnenschein in der Höhe und Dunst oder zähem Nebel in den Tälern. Wind, der die Luftschichten durcheinanderwirbeln könnte, gibt es kaum, und auch Regen ist seit Wochen nicht gefallen. Daran werde sich auf absehbare Zeit im größten Teil Deutschlands nichts ändern, sagte Paetzold.

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Nur der Norden und Nordwesten bekommen ab Freitag ein paar Regentropfen ab. Dazu wird es dort auch stürmisch, wenn Atlantik-Tief “Xaver“ heranzieht. “Das war's dann schon wieder, der Rest kriegt gar nichts ab“, sagte Paetzold. Im übrigen Deutschland herrscht jetzt Hoch “Zoey“ mit Nebel, Sonne und Temperaturen, die nur nachts unter Null Grad sinken. Regen ist nicht in Sicht. Den gibt es derzeit reichlich im Mittelmeerraum - am Mittwoch schüttete es laut DWD von Algerien und Tunesien bis nach Sardinien.

dpa

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