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Verstoßenes Walkalb kuschelt sich an Jacht - Auf Muttersuche

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Sydney - Ein vermutlich verstoßenes Walkalb in Australien hat sich auf der Suche nach seiner Mutter an eine Jacht gekuschelt und lässt sie nicht mehr aus den Augen.

Das etwa zwei Wochen alte Tier, das die Australier auf den Namen "Colin" getauft haben, sei seit einigen Tagen ohne Nahrung, erklärten Meereswissenschaftler am Freitag. Der kleine Buckelwal sei dabei beobachtet worden, wie er sich an das Boot anschmiegte, das vor einem Strand der Metropole Sydney ankerte. "Colin" habe die Jacht wahrscheinlich für seine Mutter gehalten und auf Futter gehofft.

Auch als das Boot aufs Meer geschleppt wurde, blieb das Kalb an seiner Seite. Segler Peter Lewis wachte auf, als er Sauggeräusche am Rumpf hörte. "Es klang wie ein riesiger Staubsauger, mit dem jemand versuchte, am Bootsboden zu lutschen", sagte Lewis dem Radiosender ABC. Ein Sprecher der Naturschutzbehörde erklärte, "Colin" in Gefangenschaft zu nehmen, sei nicht geplant. Möglicherweise müsse erwogen werden, das Tier in einem Gnadenakt zu töten.

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