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Erste leicht verstrahlte Container kommen aus Japan an.

Verstrahlter Container in Belgien angekommen

Zeebrügge/Brüssel - Bei einer Routinekontrolle im Containerhafen ist ein leicht verstrahlter Container aus Japan entdeckt worden. Es bestehe aber keine Gesundheitsgefahr, sagte eine Sprecherin.

Ein leicht radioaktiv verstrahlter Schiffscontainer aus Japan ist in Belgien angekommen. Bei einer Routinekontrolle im Hafen von Zeebrügge sei das radioaktive Cäsium-137 bereits am Dienstag festgestellt worden, sagte eine Sprecherin der belgischen Atom-Aufsichtsbehörde am Mittwoch der Nachrichtenagentur dpa. Allerdings sei der gemessene Wert „sehr niedrig“. „Es besteht keine Gesundheitsgefahr“, ergänzte die Sprecherin.

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In dem Container wurden Bagger-Bauteile transportiert, die nicht kontaminiert wurden. Experten untersuchten den Container am Mittwoch. Er war in einen separaten Hafenbereich gebracht worden. Auch eine Sprecherin von EU-Energiekommissar Günther Oettinger betonte, es gebe keinen Grund zur Besorgnis. Der EU-Grenzwert von 0,2 Millisievert pro Stunde sei deutlich unterschritten. Eine Strahlendosis von 0,1 Millisievert an der Oberfläche des Containers sei leicht abwaschbar, sagte sie.

Der Container wurde den Angaben zufolge am 16. März - fünf Tage nach dem Atomunglück von Fukushima - im Hafen der japanischen Stadt Yokohama verschifft. In Malaysia wurde er auf einen Frachter umgeladen, der schließlich nach Belgien fuhr.

dpa

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