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Verteidigung fordert Aussetzung des Motassadeq-Prozesses

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- Hamburg - Nach dem schweren Unfall des Anwalts Josef Gräßle-Münscher hat die Verteidigung des Terrorverdächtigen Mounir El Motassadeq die Aussetzung des Hamburger Prozesses beantragt.

Eine effektive Verteidigung sei mit nur einem Verteidiger nicht gewährleistet, sagte der Hamburger Anwalt Gerhard Strate am Dienstag vor dem Oberlandesgericht. Er hatte Motassadeq im Revisionsverfahren vor dem Bundesgerichtshof vertreten.

Motassadeq beantragte, Strate für Gräßle-Münscher als zweiten Verteidiger neben seinem bisherigen Anwalt Udo Jacob zuzulassen. Strate erklärte, er sei grundsätzlich bereit einzuspringen, brauche aber Zeit, um sich einzuarbeiten. Der 58-jährige Hauptanwalt Motassadeqs liegt nach einem Motorradunfall lebensgefährlich verletzt im Krankenhaus.

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