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Auch hierzulande wird ein gesetzliches Verbot von Sex mit Tieren gefordert.

Videos überführten ihn

Veterinär hat Sex mit Tieren - Berufsverbot

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London - Wenn aus Tierliebe eine gestörte Sexualität wird: Weil er beim Sex mit einem Pferd und einem Hund gefilmt wurde, ist ein englischer Tierarzt aus dem Berufsregister gestrichen worden.

Im Besitz des Mannes, der in Ungarn studierte und nie in Großbritannien praktizierte, seien unter anderem Videos gefunden worden, die ihn beim Sex mit einem Hund und einem Pferd zeigten. Über diese Aktivitäten habe er später im Internet geprahlt, schreibt eadt24. Er war durch eine Tätowierung an seinem Bein eindeutig identifiziert worden. 

„Das gefundene Material und das Verhalten des Mannes (...) beinhalteten den Missbrauch von Tieren und eine Respektlosigkeit vor ihrem Wohlbefinden“, sagte der Vorsitzende des Disziplinarkomitees des Royal College of Veterinary Surgeons (RCVS) mit. Der Mittzwanziger habe sich in fünf Fällen schwere Verfehlungen zuschulden kommen lassen.

Eine Anzeige wegen Zoophilie, die in England einen Straftatsbestand darstellt, erging bisher noch nicht. In Deutschland greift in solchen Fällen das Tierschutzgesetz, es gibt aber auch hierzulande Forderungen nach einem umfassenden gesetzlichen Verbot von Sex mit Tieren.

dpa/hn

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