1. Startseite
  2. Welt

Viele europäische Touristen von Flutwelle getötet

Erstellt: Aktualisiert:

Kommentare

null

- London - Bei der schweren Flutkatastrophe in Asien sind nach einem ersten Überblick auch zahlreiche europäische Touristen ums Leben gekommen. Darunter sind nach Angaben vom Montag mindestens elf Italiener, vier Briten, zwei Franzosen, drei Österreicher und wahrscheinlich auch Deutsche.

Die Außenministerien der betroffenen Länder rechneten mit weiteren Toten und Verletzten. «Die Zahlen werden noch steigen», sagte der britische Außenminister Jack Straw dem Rundfunksender BBC. Allein in dem thailändischen Ferienort Phuket seien 69 Briten verletzt worden. Nach Angaben aus der Tourismusbranche könnten sich bis zu 10 000 britische Touristen in der von der Katastrophe betroffenen Region aufhalten.

Nach Angaben des Außenministeriums in Rom starben sechs Italiener auf der thailändischen Ferieninsel Phuket, drei auf der nahe gelegenen Insel Phi Phi und zwei in Sri Lanka. Zudem würden weitere italienische Touristen vermisst. Nach Angaben der Regierung in Paris kamen mindestens zwei französische Staatsbürger, darunter ein vierjähriges Mädchen, in Asien ums Leben. 4000 bis 5000 Franzosen waren zum Zeitpunkt der Flutwelle in den betroffenen Ländern. Auf der thailändischen Insel Phuket starben mindestens drei Österreicher.

Auf dem Frankfurter Flughafen landeten am Montagmorgen die ersten deutschen Touristen aus Thailand. Die Maschine war nach Aussagen eines Passagiers nur halb gefüllt. Es waren auch einige Verletzte an Bord. Nach Schätzungen befanden sich zum Zeitpunkt der Katastrophe etwa 6000 deutsche Regionen in der Region. «Angesichts der Lage ist damit zu rechnen, dass auch Deutsche unter den Opfern sind», sagte ein Sprecher des Auswärtiges Amtes am Montagmorgen in Berlin. Das Amt hat einen Krisenstab und eine Hotline (030 5000 1000) eingerichtet.

Auch interessant

Kommentare