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Viele Opfer bei schweren Gefechten in Sri Lanka

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- Colombo - Zwischen Regierungstruppen und den Tamilen-Rebellen der LTTE sind im Norden Sri Lankas erneut schwere Gefechte ausgebrochen. Militärsprecher Upali Rajapakse sagte, nach Armeeschätzungen seien mindestens 100 LTTE-Kämpfer ums Leben gekommen, als mehrere Boote der Rebellen versenkt wurden.

Über die Verluste der Armee sei noch nichts bekannt. Die LTTE habe Armeestellungen nahe der Kilali-Lagune mit Mörsern beschossen. Die Rebellen in den Booten sollten die LTTE-Stellungen verstärken. Die LTTE äußerte sich zunächst nicht zu Verlusten.

Zu Kämpfen kam es auch im Gebiet um Muhamalai, wo die Armee ihre Hauptverteidigungslinie für die von der Regierung kontrollierte Halbinsel Jaffna im Norden Sri Lankas hat. Die Luftwaffe bombardierte unterdessen nach eigenen Angaben ein Rebellencamp nahe Kilinochchi, der «Hauptstadt» der Rebellen.

General Athula Jayawardena sagte, mehrere Gebäude seien getroffen worden. Über Verluste und genaue Schäden sei aber nichts bekannt. Der LTTE-nahe Internetdienst Tamilnet berichtete, die Rebellen hätten am frühen Donnerstag erneut den Militärflughafen Palaly auf Jaffna mit Artillerie beschossen.

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