Polizisten bergen die Leiche eines Opfers der Brandkatastrophe. Foto: Francis R. Malasig
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Polizisten bergen die Leiche eines Opfers der Brandkatastrophe. Foto: Francis R. Malasig
Mehr als 70 Menschen verloren bei der Katastrophe in einem Vorort von Manila ihr Leben. Foto: Francis R. Malasig
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Mehr als 70 Menschen verloren bei der Katastrophe in einem Vorort von Manila ihr Leben. Foto: Francis R. Malasig
Das ausgebrannte Gebäude der Schuhfabrik im Vorort Valenzuela City, östlich der philippinischen Hauptstadt. Foto: Francis R. Malasig
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Das ausgebrannte Gebäude der Schuhfabrik im Vorort Valenzuela City, östlich der philippinischen Hauptstadt. Foto: Francis R. Malasig
Leichensäcke werden zum Ort des Unglücks gebracht. Auslöser des Feuers waren wohl Funken von Schweißarbeiten. Foto: Francis R. Malasig
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Leichensäcke werden zum Ort des Unglücks gebracht. Auslöser des Feuers waren wohl Funken von Schweißarbeiten. Foto: Francis R. Malasig
Ein Funken soll einen Chemikalienbehälter getroffen haben - was folgte, war eine Katastrophe. Foto: Francis R. Malasig
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Ein Funken soll einen Chemikalienbehälter getroffen haben - was folgte, war eine Katastrophe. Foto: Francis R. Malasig

Viele Tote nach Feuer in Schuhfabrik auf den Philippinen

Der Funke eines Schweißgerätes soll den Brand ausgelöst haben. Für viele Fabrikarbeiter gab es auf den Philippinen kein Entkommen, als große Gummimassen in dem Unternehmen in Flammen aufgingen.

Manila (dpa) - Mindestens 72 Menschen sind bei einem Brand in einer Schuhfabrik auf den Philippinen ums Leben gekommen. Wie viele Arbeiter sich insgesamt zum Zeitpunkt des Unglücks in der Fabrik aufhielten, war zunächst nicht bekannt.

Das Feuer in dem zweistöckigen Gebäude der Firma Kentex Manufacturing in Valenzuela, einem Vorort Manilas, wurde nach ersten Erkenntnissen am Mittwoch ausgelöst, als Funken eines Schweißgerätes einen Chemikalienbehälter trafen. Die Flammen breiteten sich wegen der großen Mengen Gummi in der Fabrik schnell aus.

Innenminister Manuel Roxas zeigte sich am Donnerstag erschüttert. "Es gibt Berichte, dass der Betrieb 200 Arbeiter beschäftigte, aber wir checken jetzt, ob alle da waren, als das Feuer ausbrach", sagte er. "Wenn nur die Hälfte da war, dann wären das 100, und wir kommen bisher erst auf 76, einschließlich vier Überlebenden", fügte er hinzu.

Der Bürgermeister von Valenzuela, Rex Gatchalian, sagte, viele der Opfer seien bis zur Unkenntlichkeit verbrannt. Sie sollten mit DNA-Tests identifiziert werden. Spurensicherer bargen auch Uhren, Ringe, Handys und andere Habseligkeiten, die bei der Identifizizierung herangezogen werden sollten. Es wurden noch mehr Leichen unter den Trümmern vermutet.

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