Vier Jahre Haft nach Kindesmissbrauch

Schwerin - Für wiederholten Kindesmissbrauch ist ein 52-Jähriger am Freitag vom Schweriner Landgericht zu vier Jahren Haft verurteilt worden.

Der Mann hatte zum Auftakt des Prozesses am Donnerstag zugegeben, sich im vorigen Sommer an der vierjährigen Tochter eines befreundeten Paares vergangen zu haben.

Das umfassende Geständnis, mit dem der Mann dem Kind die Befragung vor Gericht ersparte, wurde von den Richtern zugunsten des Täters gewertet, wie auch die gezeigte Reue und die Bereitschaft zur Schmerzensgeldzahlung. Strafverschärfend sei jedoch ins Gewicht gefallen, dass der Mann schon 2008 wegen sexuellen Missbrauchs eines Kindes zu zwei Jahren Haft verurteilt worden war und nach Aussetzung der Strafe zur Bewährung rückfällig wurde.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Tod im U-Boot - Spektakulärer Mordprozess geht zu Ende
Ein einzelner Mord wird in Dänemark selten mit lebenslanger Haft bestraft. Doch für Peter Madsen will die Staatsanwaltschaft genau das. Er sei kein normaler Mensch. …
Tod im U-Boot - Spektakulärer Mordprozess geht zu Ende
Mindestens zehn Tote bei Brand auf Ölfeld in Indonesien
Bei einem Brand auf einem Ölfeld in Indonesien sind am Mittwoch mindestens zehn Menschen ums Leben gekommen.
Mindestens zehn Tote bei Brand auf Ölfeld in Indonesien
Todesfahrt von Toronto: Polizei spekuliert über Motiv und findet Nachricht auf Facebook
Auch Stunden später gibt die Bluttat Rätsel auf. Warum steuert ein 25-Jähriger seinen Lieferwagen auf einen Gehweg, mäht wahllos Passanten um - und fordert die Polizei …
Todesfahrt von Toronto: Polizei spekuliert über Motiv und findet Nachricht auf Facebook
Erstmals Impfung gegen Malaria: Kampf gegen Krankheit stockt
Jahrelang gingen die Malaria-Fälle weltweit zurück. Doch der Kampf gegen die Krankheit ist ins Stocken geraten. Nicht wegen wachsender Resistenz der Parasiten gegen …
Erstmals Impfung gegen Malaria: Kampf gegen Krankheit stockt

Kommentare

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken.

Die Redaktion