Der rund vier Meter lange Python wird untersucht. Foto: Sven Friebe
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Der rund vier Meter lange Python wird untersucht. Foto: Sven Friebe
Weil zunächst unklar war, ob die Schlange noch lebte oder schon tot war, wurde ein Tierarzt gerufen. Foto: Jan-Philipp Strobel
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Weil zunächst unklar war, ob die Schlange noch lebte oder schon tot war, wurde ein Tierarzt gerufen. Foto: Jan-Philipp Strobel
Wie gefährlich ist das Tier?. Foto: Jan-Philipp Strobel
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Wie gefährlich ist das Tier?. Foto: Jan-Philipp Strobel
Die Polizei holte schnell einen Tierarzt zu Hilfe. Foto: Sven Friebe
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Die Polizei holte schnell einen Tierarzt zu Hilfe. Foto: Sven Friebe
Wie die Würgeschlange auf den Rastplatz gelangte, war zunächst unklar. Foto: Jan-Philipp Strobel
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Wie die Würgeschlange auf den Rastplatz gelangte, war zunächst unklar. Foto: Jan-Philipp Strobel

Vier-Meter-Python tot auf Rastplatz gefunden

Eine Riesenschlange wird tot auf einem Parkplatz in Baden-Württemberg gefunden. Aber wie kam sie dahin?

Lorch (dpa) - Der Fund eines vier Meter langen Pythons in Baden-Württemberg gibt der Polizei Rätsel auf. Die tote Riesenschlange war auf einem Rastplatz im schwäbischen Lorch entdeckt worden.

Das Tier sei zunächst zum städtischen Bauhof gebracht worden, sagte ein Polizeisprecher. Experten gingen davon aus, dass es sich um einen Tigerpython handelt.

Laut Polizei ist es unwahrscheinlich, dass der Halter des Tiers gefunden wird, da die meisten Pythons ohne Registrierung gehalten würden. Falls der Halter dennoch gefunden wird, droht ihm eine Strafe wegen des Verstoßes gegen das Tierkörperbeseitigungsgesetz.

Nach Angaben der Reptilienexpertin Isabel Koch vom Stuttgarter Zoo Wilhelma dürfte die Todesursache klar sein: "Der Python ist schnell erfroren." Pythons seien wechselwarme Tiere, die dauerhaft Wärme von außen benötigten. Falls sie in die Kälte kommen, können sie sich nicht mehr bewegen und bekommen eine Lungenentzündung, wie Koch berichtete. "Eine Lungenentzündung bedeutet den sicheren Tod für einen Python", erklärte die Biologin.

Die Haltung des Pythons sei durch die Größe von vier bis fünf Metern schwierig. Ein Terrarium in der Größe eines kleinen Kinderzimmers sei passend. Auch die klimatischen Bedingungen seien wichtig: So müssten mindestens 25 bis 30 Grad und eine hohe Luftfeuchtigkeit herrschen. Tigerpythons sind laut Koch besonders beliebt bei privaten Reptilienhaltern, weil sie ein gemäßigtes Temperament hätten.

Weil zunächst unklar war, ob sich die Schlange wegen der Kälte nicht bewegte oder schon tot war, wurde nach dem Fund am Donnerstag ein Tierarzt verständigt. Dieser konnte nur noch den Tod des Tiers feststellen.

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