+
Vier Tote bei Unfall auf der Autobahn in Hamburg.

Auf der A1

Vierköpfige Familie stirbt bei Unfall auf Autobahn in Hamburg

Hamburg -Ein Lastwagen kracht in ein Stauende - eine Familie stirbt. Den Helfern auf der Autobahn 1 bietet sich ein Bild des Grauens.

Bei einem schweren Auffahrunfall auf der A1 bei Hamburg sind vier Menschen ums Leben gekommen. Bei den Opfern handele es sich um eine Familie aus Hamburg, sagte eine Polizeisprecherin.

Am Ende eines Staus vor der Anschlussstelle Billstedt war ein Lastwagen in ihr Auto gerast und hatte es unter den Sattelauflieger eines davor stehenden Lastwagens gerammt. Das Auto wurde durch den Aufprall komplett zusammengestaucht. Der 56 Jahre alte Vater, die ein Jahr ältere Mutter sowie die 13-jährige Tochter und der 17-jährige Sohn starben in dem Auto.

Das Wrack der Limousine war nach Angaben der Feuerwehr nur noch anderthalb Meter lang. Ein Notarzt erklärte die Insassen für tot. Dann wurde der zerstörte Wagen zur Feuerwehrakademie in Hamburg-Billbrook gebracht, wo die Opfer geborgen wurden.

Die beiden Lastwagenfahrer, ein 37-Jähriger im stehenden Fahrzeug und der 46-jährige Unfallverursacher, erlitten Schocks und mussten im Krankenhaus medizinisch und seelsorgerisch betreut werden. Die am Einsatz beteiligten Feuerwehrleute wurden von der Spezialeinsatzgruppe „Gesprächsnachsorge“ begleitet.

Der Verkehrsunfalldienst der Polizei und ein Sachverständiger übernahmen die Ermittlungen zur Unfallursache. Warum sich der Verkehr vor dem Unfall am späten Abend gestaut hatte, konnte die Polizeisprecherin nicht sagen. Die A1 in Richtung Süden war fast vier Stunden voll gesperrt.

dpa

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Mehr als 20 Oktoberfest-Ordner mit Bauchschmerzen in Klinik – es gibt Verdacht
Mehr als 20 Oktoberfest-Ordner müssen sich wegen gesundheitlicher Probleme in einer Münchner Klinik behandeln lassen. Die Rettungssanitäter scheinen den Grund schnell zu …
Mehr als 20 Oktoberfest-Ordner mit Bauchschmerzen in Klinik – es gibt Verdacht
Fukushima: Bergungsarbeiten auf 2021 verschoben
In der Atomruine Fukushima verzögern sich die Arbeiten zur Bergung abgebrannter Brennstäbe bei zwei der drei zerstörten Reaktoren. Die Regierung und der Betreiberkonzern …
Fukushima: Bergungsarbeiten auf 2021 verschoben
Nach Hurrikan: Puerto Rico verlangt Hilfe aus Washington
Hurrikan "Maria" hat die Karibikinsel Puerto Rico verwüstet. Der Gouverneur bittet das Weiße Haus, die US-Bürger in dem Außengebiet nicht zu vergessen. Nach längerem …
Nach Hurrikan: Puerto Rico verlangt Hilfe aus Washington
„Humanitäre Katastrophe“: Puerto Rico verlangt Hilfe aus Washington
Hurrikan „Maria“ hat die Karibikinsel Puerto Rico verwüstet. Der Gouverneur bittet das Weiße Haus, die US-Bürger in dem Außengebiet nicht zu vergessen. Nach längerem …
„Humanitäre Katastrophe“: Puerto Rico verlangt Hilfe aus Washington

Kommentare