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Feuerwehrleute sind nach der Gasexplosion in einem Wohnhaus im Einsatz. Foto:Wong Maye-E/AP

Mit Hilfe eines Krans

Vierter Verschütteter in Den Haag nach Gasexplosion gerettet

Ein Wohnhaus explodiert. Stundenlang arbeiten Retter auf der Suche nach Verschütteten in den Trümmern. Schließlich finden sie das vermutlich letzte Opfer

Amsterdam (dpa) - Rund zehn Stunden nach einer schweren Gasexplosion in der niederländischen Großstadt Den Haag ist in der heutigen Nacht ein vierter Verschütteter aus den Trümmern eines Wohnhauses geborgen worden.

Der 28 Jahre alte Mann wurde gerettet, nachdem die Feuerwehr einen Kran eingesetzt hatte, um ihn unter einer eingestürzten Decke hervorziehen zu können. Die genaue Ursache der Explosion ist weiter unklar. Die Behörden gehen von einer Gasexplosion aus, sagte ein Sprecher der Stadt. Die Untersuchungen dauern an. Insgesamt wurden zehn Menschen verletzt, von denen acht in Krankenhäuser gebracht wurden.

Stunden vor der dramatischen Rettung des vermutlich letzten Verletzten waren drei andere Personen aus den Trümmern geborgen worden. Über ihren Zustand wurden keine Angaben gemacht.

Die Helfer hatten mit einem Rettungshund dem 28-Jährigen ein Funkgerät zukommen lassen, mit dem sie Kontakt zu dem Verschütteten hielten. Die Bergungsarbeiten waren schwierig, weil das Haus akut einsturzgefährdet war. Die gesamte Frontpartie war in sich zusammengebrochen und teilweise auf zwei vor dem Haus geparkte Autos gestürzt. Im weiten Umkreis der Unfallstelle lagen Glassplitter: Zahlreiche Fenster waren zu Bruch gegangen.

Insgesamt wurden 20 Häuser rund um das eingestürzte Gebäude wegen Schäden zeitweilig gesperrt. Die Bürgermeisterin von Den Haag, Pauline Krikke, sprach von einem "schrecklichen Unglück" und sicherte den Opfern rasche Hilfe zu.

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