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Virus verbreitet sich in China - Weitere Regionen betroffen

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Peking - Ein sich ausbreitendes gefährliches Darmvirus hat in China weitere Todesopfer gefordert. Im ostchinesischen Fuyang steckten sich 3321 Kinder mit dem Enterovirus 71 an, wie die Zeitung "China Daily" am Samstag berichtete. Ein Kind sei dort an den Folgen der Infektion gestorben.

Damit stieg die Zahl der Toten auf mindestens 22 an. Das Virus, das vor allem Kinder unter sechs Jahren angreift, hat sich inzwischen auch in anderen Gebieten des Landes ausgebreitet, wie die Nachrichtenagentur Xinhua meldete.

So sei in der Stadt Foshan in der Provinz Guangdong ein 18- Jähriger an der Hand-Fuß-Mund-Krankheit gestorben, die durch das Virus ausgelöst werden kann. Die zentralchinesische Provinz Hubei habe in diesem Jahr bereits 340 Fälle der Hand-Fuß-Mund-Krankheit gemeldet, hieß es weiter. In der Provinz Shaanxi seien 118 Fälle der Krankheit registriert worden. In diesen beiden Regionen gab es jedoch bisher noch keine Todesfälle.

Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) in Genf erwarten die Behörden in China, dass der Infektionsausbruch im Juni und Juli seinen Höhepunkt erreicht. Die Hand-Fuß-Mund-Krankheit verläuft normalerweise harmlos. In schweren Fällen kann das Enterovirus 71 allerdings auch zu Lähmungen und Hirnhautentzündung führen.

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