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Immer mehr Verletzte

Mann rast mit Auto in Rosenmontagszug: Befremdliche Details zum Täter - Video aufgetaucht

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In Volkmarsen ist es bei einem Rosenmontagsumzug zu einem verheerenden Zwischenfall gekommen. Ein Autofahrer ist in die Zuschauermenge gefahren. Zahlreiche Menschen wurden verletzt. 

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  • Im nordhessischen Volkmarsen kam es zu einem Zwischenfall bei einem Rosenmontagsumzug.
  • Ein 29-Jähriger Mercedes-Fahrer aus Volkmarsen ist in die Zuschauermenge gefahren.
  • Zahlreiche Menschen wurden dabei verletzt, darunter sind auch Kinder.

Update von 18.30 Uhr: Nach der Gewalttat in Volkmarsen haben die Ermittler die Zahl der Opfer auf rund 90 korrigiert. Die Bild berichtet sogar von über 100 Betroffenen, bezieht man die psychischen Belastungen der Menschen nach der Tat mit ein. 

Nun soll der genaue Tatverlauf nachvollzogen werden. Daher bittet die Polizei weiterhin um Fotos und Videos, die an dem Tag in der nordhessischen Stadt aufgenommen wurden und im Zusammenhang mit den Ereignissen stehen könnten, erklärte ein Sprecher des Polizeipräsidiums Nordhessen am Dienstag. Die Ermittlungen laufen weiter auf Hochtouren. Eine Sonderkommission wurde eingerichtet.

Mann rast mit Auto in Rosenmontagszug: Erstes Video aufgetaucht

Update vom 03. März 2020, 16.00 Uhr: Am 24. Februar raste in Volkmarsen ein Mann mit seinem Wagen in die feiernden Rosenmontags-Gäste. Er verletzte zahlreiche Passanten und auch jetzt wächst die Zahl der Opfer noch weiter. Knapp eine Woche nach der Tat kommen darüber hinaus immer mehr Details zu dem Vorfall ans Licht. Auch ein kurzes Video ist aufgetaucht.

Mann rast in Rosenmontagsumzug: Video aufgetaucht

In dem Handyvideo, das bild.de (hinter der Bezahlschranke) stark verpixelt und ohne Ton zeigt, sieht man die karnevalfeiernde Menge am Rosenmontag. Ein bunter Wagen der Katholischen jungen Gemeinde (KjG) aus Volkmarsen fährt den Steinweg entlang. Er stoppt. Plötzlich verwackelt die Aufnahme. Zu diesem Zeitpunkt rast der Mercedes wohl direkt in die Menschenmenge. Eine Frau stürzt.

Wie bild.de beschreibt, zeigen vor allem die Original-Aufnahmen mit Ton erstmals, wie schnell und rücksichtslos der Fahrer in die hilflose Menge fuhr. Man hört die Schreie der Menschenmenge. Unter den Feiernden befanden sich auch einige Kinder.

Volkmarsen: Zahlreiche Passanten reagierten heldenhaft

Was das Video nicht zeigt, sind die Szenen, die sich im Nachhinein abspielen. Mutige Karneval-Besucher rannten wohl auf den Wagen zu, zogen den 29-Jährigen aus dem Auto und verprügelten ihn. Bild berichtet, dass Maurice P. dadaurch starke Verletzungen im Gesicht erlitt. Erst diese führten dazu, dass P. anschließend in ein Krankenhaus gebracht wurde. Momentan befindet er sich in der JVA Frankfurt I. Zu den Vorfällen hat er sich noch nicht geäußert.

Heldenhaft reagierte am Rosenmontag auch eine 16-jähringe Besucherin. Sie zog laut Bild-Informationen den Schlüssel des Wagens, um die Tat des 29-Jährigen zu stoppen.

Tat am Rosenmontag: Die Zahl der Opfer in Volkmarsen steigt weiter

Am 24. Februar wurden in Volkmarsen viele Passanten verletzt. Momentan schwebt wohl keiner von ihnen mehr in Lebensgefahr, so die Zeitung. Allerdings steigt die Zahl der Verletzten weiterhin. „Es werden fast stündlich immer noch mehr“, sagte ein Polizeisprecher.

Denn viele Menschen registrieren die psychischen Folgen des Vorfalls erst jetzt oder nahmen Schmerzen anfangs nicht wahr. Mehr als 100 Verletzte sollen es mittlerweile sein - Menschen, die unter psychische und physische Folgen leiden.

Mann rast mit Auto in Rosenmontagszug: Befremdliche Einzelheiten zum Täter - „Er war unberechenbar“

Update vom 28. Februar 2020, 10.34 Uhr:

Einige Tage nach dem Karnevalsdrama in Volksmarsen, bei dem 61 Personen - darunter zahlreiche Kinder - verletzt wurden, kommen befremdliche Einzelheiten zum Täter ans Licht. Nachbarn von Maurice P., berichteten nun gegenüber Bild.de.

Auto rast in Rosenmontagszug: Details zum Täter 

Demnach sei Maurice P. ein Einzelgänger gewesen, habe nie eine Freundin gehabt, und auch Freunde hätten die Nachbarn nie zu Gesicht bekommen. Seine Wohnung betrat er demnach nur über eine Terrassentür. Auch soll er nur bei brennendem Licht geschlafen haben. „Er sagte, dass er im Dunkeln Angst habe und befürchte, im Treppenhaus auf Mitbewohner zu stoßen“, so die Nachbarin gegenüber Bild.de. „Er war oft vor der Tür und lief mit einem Glas in der Hand stundenlang im Kreis. Manchmal saß er nur so, rauchte, trank und hatte Kopfhörer auf.“

In der Berufswelt soll es Maurice P. schwer gehabt haben. Den Nachbarn zufolge habe er mehrere Ausbildungen abgebrochen, anschließend als Hilfsarbeiter gearbeitet und ständig seine Jobs verloren. Drogen und Alkohol hätten dabei eine Rolle gespielt, sind sich die Nachbarn sicher. Die Rentnerin versorgte Maurice P. mit Essen. „Er war doch immer allein. Ich hatte Mitleid mit ihm“, so die Frau. Eine sonderbare Bemerkung habe er jedoch vor einigen Wochen gemacht. „Er sagte, dass ich mich noch wundern werde. Er würde bald in der Zeitung stehen.“ Am Tag der Tat habe sie gleich geahnt, dass etwas nicht stimme, weil sein Auto nicht mehr vor dem Haus stand. „Für mich ist er psychisch krank“, so die Nachbarin. 

Volkmarsen: Nachbarin des Täters beschreibt ihn als „unberechenbar“

Eine andere Nachbarin sagt über Maurice P.: „Er war unberechenbar.“ „Meist grüßte er nett“, sagte sie gegenüber Bild.de und fuhr fort, „und dann beschimpfte er mich plötzlich als Schlampe.“ Ein anderer Bekannter sagte, dass Maurice P. oft Streit gesucht habe und in Schlägereien verwickelt gewesen sei. 

Mann rast mit Auto in Rosenmontagszug: Drastische Details - „um Menschen zu töten und schwer zu verletzen“

Update vom 26.02.2020, 14.43 Uhr: 61 Menschen wurden verletzt, darunter auch 20 Kinder. Vorsätzlich raste ein 29-Jähriger laut Polizei und Staatsanwaltschaft am Rosenmontag in einen Karnevalszug in Volkmarsen (Hessen). Das Motiv des 29-Jährigen ist bislang unklar. Die Generalstaatsanwaltschaft in Frankfurt am Main sieht bei der Gewalttat in Volkmarsen keinen politischen Hintergrund, berichtet  Deutschlandfunk.de. Zuvor hatte die Frankfurter Allgemeine Zeitung berichtet, dass die Ermittler derzeit von einer Art Amokfahrt ausgehen. 

Man werfe dem mutmaßlichen Täter vor, „dass er sein Fahrzeug bewusst in die Menschenmenge steuerte, um Menschen zu töten und schwer zu verletzen“, sagte der Sprecher der Generalstaatsanwaltschaft gegenüber der Nachrichtenagentur dpa. Von einer Amokfahrt wollte er nicht sprechen: „Das ist eine Kategorie, die es schlichtweg nicht gibt. Wir gehen von versuchtem Mord, gefährlicher Körperverletzung und einem gefährlichen Eingriff in den Straßenverkehr aus.“ Umfeld und Vorleben würden jetzt im weiter Focus der Untersuchungen.  

Auto rast in Rosenmontagszug: Wartete der Täter stundenlang auf den richtigen Moment?

Update vom 26.02.2020, 11.30 Uhr: Der Tatverdächtige von Volkmarsen, gegen den gestern U-Haft angeordnet worden war, soll schon stundenlang vor seiner Tat im Auto gewartet haben. Sein Mercedes soll ab etwa 12 Uhr in der Nähe des Tatorts geparkt gewesen sein, wie spiegel.de und bild.de berichten. 

Demnach sollen an der Stelle, an der er den Wagen in die Menschenmenge steuerte, immer besonders viele Familien mit Kindern gestanden haben, da der Karnevalsumzug von hier besonders gut einzusehen ist. Als der Umzug gegen 14.30 in die Straße einbog, habe er den Motor gestartet und sei - an Absperrungen vorbei - auf die Menschenmenge zugerast.

Volkmarsen: U-Haft gegen Verdächtigen angeordnet

Update vom 25.02.2020, 19.55 Uhr: Gegen den Autofahrer, der beim Rosenmontagszug in Volkmarsen mehr als 60 Menschen verletzt haben soll, ist Untersuchungshaft angeordnet worden. Ihm werden versuchter Mord, gefährliche Körperverletzung und gefährlicher Eingriff in den Straßenverkehr vorgeworfen, wie die Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt am Dienstagabend mitteilte.

Update vom 25.02.2020, 17.52 Uhr: Gegen den am Dienstagabend festgenommen Mann wird nun offenbar ermittelt. Wie der Spiegel berichtet, soll die Staatsanwaltschaft gegen den Mann wegen Verletzung des „höchstpersönlichen Lebensbereiches durch Bildaufnahmen“ ermitteln. Bei dem Mann soll es sich demnach nicht um einen Mitwisser handeln, sondern um einen „Gaffer“. Demnach soll die Aufnahme, die durch den Festgenommenen angefertigt wurde, offenbar über ein „normales Zeugenvideo“ hinausgehen. 

Update vom 25.02.2020, 16.11 Uhr: Eine weitere Zeugin hat sich nach dem verheerenden Zwischenfall beim Rosenmontagszug in Volkmarsen zu Wort gemeldet. Wie die Augenzeugin gegenüber „welt.de“ berichtet, habe sie Maurice P. kurz nach der Fahrt in die Menschenmenge konfrontiert. 

So habe sie die Tür des silbernen Mercedes aufgerissen und versucht, den Schlüssel zu ziehen. Der 29-jährige Fahrer habe sie an den Haaren gepackt und angefangen zu würgen. Dabei habe er immer wieder versucht, den Wagen neu zu starten. 

„Er hat überhaupt nichts gesagt, hat einen total leer und tot angeguckt und dabei so zufrieden gewirkt, das war total angsteinflößend“, berichtet die Zeugin gegenüber „welt.de“ weiter. Dann hätten mehrere Passanten auf Maurice P. eingeschlagen und den Schlüssel erkämpft. „Dann bin ich vom Auto weg, habe Tücher geholt und Erste Hilfe geleistet.“

Volkmarsen (Hessen): Autofahrer rast in Rosenmontagszug - Augenzeugen berichten Schockierendes

Update vom 25.02.2020, 14.17 Uhr: Nachdem mutmaßlich vorsätzlich Maurice P. beim Rosenmontagsumzug in Volkmarsen in Zuschauer gerast ist, steht das kleine nordhessische Örtchen in der Nähe von Kassel unter Schock.

Wie ein junger Mann gegenüber „focus.de“ berichtet, hatte der Sohn seiner Freundin großes Glück. Sein Vater hatte ihn im letzten Moment vom Straßenrand weggezogen, ehe der silberne Mercedes angerauscht kam. „Und ich hatte ein dreijähriges blutendes Kind im Arm“, brüllt er geschockt. 

Den Tatverdächtigen kennen weder er noch sein Kumpel persönlich. „Keiner hier hat diesen Namen je gehört“, erklärt ein zweiter junger Mann gegenüber „focus.de“. Stand jetzt wurden fast 60 Menschen verletzt, einige von ihnen schwer.

Volkmarsen/Rosenmontagszug (Hessen): Autofahrer rast in Zuschauer: Neue Details bringen Wende

Update vom 25.02.2020, 12.48 Uhr: Nachdem ein 29-jähriger Mercedes-Fahrer bei einem Rosenmontagszug in Volkmarsen in die Menschenmenge gefahren ist, hat ein Sprecher der Polizei neue Details verraten. Auf einer Pressekonferenz erklärte er, dass der Verdächtige, Maurice P., noch immer nicht vernommen werden konnte. Zudem habe sich der Zustand der Schwerverletzten nicht verschlechtert. Das jüngste Opfer sei gerade einmal drei Jahre alt.

Update vom 25.02.2020, 10.29 Uhr: Neue Details bringen eine Wendung in das Rosenmontags-Drama in Volkmarsen. Der Mann, der mit einem Mercedes am Montag in einen Karnevalszug gerast war, war nicht alkoholisiert. Zunächst war man davon ausgegangen, dass der Mann stark alkholisiert gewesen war. Ob sich der Täter unter Drogeneinfluss befand, sei noch nicht klar, sagte ein Sprecher der Generalstaatsanwaltschaft am Dienstag. Das berichtet Focus.de

Volkmarsen: Autofahrer (29) rast in Zuschauer von Rosenmontagszug: Mann filmte Tat

Update vom 25.02.2020, 09.38 Uhr: Der Vermieter des 29-jährigen Mercedes-Fahrers hat sich gegenüber dem „RND“ geäußert. „Es ist ein Horrorfilm der schrecklichsten Art, einer, der gerade nicht aufhören will“, betonte Axel Horstmann und erklärte weiter, dass der Tatverdächtige gemeinsam mit seiner Oma in einem Fachwerkhaus wohne. Alle seine Mieter habe Horstmann zumindest flüchtig gekannt.

So sei der 29-Jährige ein „unauffälliger Mann, es gab nie Beschwerden über ihn.“ Keiner habe erwartet, dass er etwas „so Krankes tut, es gab absolut keine Hinweise. Alle sind fassungslos.“ Ob der silbergraue Mercedes, die Tatwaffe, dem Tatverdächtigen gehört oder aber einem anderen Familienmitglied, vermag Horstmann nicht zu sagen. „Ich weiß, dass die Familie vor einigen Jahren aus Baden-Baden hergezogen ist, seine Schwester hatte gegenüber jahrelang ein Friseurgeschäft“, erzählt er weiter. 

Die Schwester habe zudem eine alte Gastwirtschaft gekauft. Aus dieser wollte sie eine Pension machen. Weil das Vorhaben scheiterte, zog sie mit ihrer Familie zurück nach Baden-Baden. Nur der Bruder und die Oma seien in Volkmarsen geblieben. Der 29-jährige Mercedes-Fahrer war festgenommen worden*, weil er in den Rosenmontagszug in Volkmarsen gerast war. 52 Menschen wurden verletzt, sieben von ihnen schwer.

Rosenmontagszugs-Drama in Volkmarsen: Weitere Person festgenommen - weil sie hinter Auto filmte

Update vom 24. Februar, 22.15 Uhr: Nachdem ein 29-Jähriger festgenommen worden war, weil er in den Rosenmontagszuges in Volkmarsen gerast* war, gab es eine weitere Festnahme. Jetzt ist klar, wieso: Der zweite Festgenommene soll hinter dem Auto gefilmt haben. 

Nach dpa-Informationen aus Sicherheitskreisen war aber noch unklar, ob es sich um einen Schaulustigen handelte oder ob er eingeweiht war. Er sei bereits kurz nach dem Zwischenfall von der Polizei mitgenommen worden, hieß es. 

Update um 21.50 Uhr: Die Polizei Nordhessen machte erneut darauf aufmerksam, dass Falschmeldungen zu dem Vorfall in Volkmarsen in den sozialen Netzwerken kursieren und rief dazu auf, keine ungesicherten Informationen zu teilen. Es kursiere ein Foto, das angeblich die Festnahme des Täters zeige. Dabei handle es sich jedoch nicht um den Täter, erklärte die Polizei auf Twitter.

Update um 21.35 Uhr:Laut Bild.dewiederlegte Generalstaatsanwalt Alexander Badle Medien- und Augenzeugenberichten, die schilderten, dass der 29-jährige Tatverdächtige stark alkoholisiert war: „Er war nicht betrunken und kann aufgrund seiner Verletzungen nicht vernommen werden“, zitiert Bild.de Badle. Die Verletzungen habe sich der Fahrer, der selbst aus Volkmarsen kommt, demnach zugezogen, als er mit hoher Geschwindigkeit in die Zuschauermenge des Rosenmontagzugs raste.

Volkmarsen: Auto rast in Menschenmenge - Rund zehn Kinder unter den Verletzten

Update um 21.13 Uhr: Rund ein Drittel der Opfer, die in Volkmarsen von einem 29-jährigen Mercedes-Fahrer absichtlich angefahren wurden, sind Kinder. Insgesamt waren 30 Menschen bei dem Rosenmontagszug in Volkmarsen verletzt worden. Das teilte der hessische Innenminister Peter Beuth mit. „Wir haben ungefähr 30 Opfer zu beklagen, zum Teil Schwerstverletzte und darunter auch Kinder“, sagte der CDU-Politiker am Montagabend in Volkmarsen. „Es ist einfach nur eine furchtbare, eine schreckliche Tat, die begangen wurde an Menschen, die unbeschwert einfach nur Karneval feiern wollten.“ Die Opfer seien in unterschiedliche Krankenhäuser in der Region und weit darüber hinaus gebracht worden. 

Update um 20.25 Uhr: Volkmarsens Bürgermeister Hartmut Linnekugel (parteilos) hat sich schockiert über den Zwischenfall beim Rosenmontagszug in Volkmarsen gezeigt. „Wir sind alle betroffen, alle tief geschockt.“ Im Rathaus wurde ein Notlagezentrum mit Seelsorge und Polizeikräften eingerichtet, das bis Dienstag geöffnet bleibt. Dort erhalten direkt Betroffene und Angehörige gesicherte Informationen und Unterstützung, wie die Polizei Nordhessen am Montag auf Twitter mitteilte.

Update um 20.15 Uhr: Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat über die stellvertretende Regierungssprecherin Ulrike Demmer den Verletzten des Zwischenfalls in Volkmarsen baldige Genesung gewünscht. „Meine Gedanken sind bei den Verletzten von Volkmarsen und ihren Angehörigen. Ich wünsche allen baldige und vollständige Genesung. Einen herzlichen Dank an die Polizei und alle medizinischen Einsatzkräfte“, zitierte Demmer Merkel bei Twitter.

Update um 19.59 Uhr: Nachdem der Mann aus Volkmarsen, der mit hoher Geschwindigkeit in die Zuschauer des Rosenmontagszugs gerast sein soll, festgenommen wurde, gab es eine zweite Festnahme in Volkmarsen. Das teilte der Frankfurter Polizeipräsidenten Gerhard Bereswill mit. Es sei noch nicht klar, ob der Festgenommene als Tatverdächtiger gelte oder ein Zeuge sei, sagte er.

Volkmarsen: Rosenmontagszugs-Drama in Hessen

Update um 19.50 Uhr: Der 29-jährige Fahrer des Mercedes in Volkmarsen war nach ersten Erkenntnissen den Behörden nicht als Extremist bekannt. Allerdings war er der Polizei in der Vergangenheit durch Beleidigung, Hausfriedensbruch und Nötigung aufgefallen. Der Mann wurde bei dem Unfall selbst verletzt.

Volkmarsen: Autofahrer (29) rast in Rosenmontagszug - Zuvor machte er offenbar unfassbare Aussage

Update um 19.43 Uhr: Noch ist unklar, ob der Tatverdächtige tatsächlich betrunken war. Ermittler konnten entsprechende Medien-und Augenzeugenberichte nicht bestätigen. Eine Nachbarin sagte zu RTL: „Ich habe ihn heute wegfahren sehen, er sah aus, als stünde er unter Drogen und sagte, „bald stehe ich in der Zeitung“.“

Update um 19.25 Uhr: Zu dem schrecklichen Zwischenfall in Volkmarsen, bei dem 30 Menschen verletzt wurden, gibt es zum Teil widersprüchliche Angaben. Während ein Sprecher vom Polizeirevier Südwest im Polizeipräsidium Nordhessen gesagt hatte, dass man zwar von einer vorsätzlichen Tat ausgehe, aber nicht von einem Anschlag, erklärte Reiner Lingner vom Polizeipräsidium Nordhessen in Kassel gegenüber Welt „Welt“: Zur Intention könne man noch keine Angaben machen. Man wisse immer noch nicht, wie es zu dem Zwischenfall gekommen sei - ob es sich um einen medizinischen Notfall, ein technisches Versagen oder Absicht gehandelt habe. Das hessische Innenministerium schloss einen Anschlag nicht aus.

Update um 18.50 Uhr: Nach der schrecklichen Tat in Volkmarsen werden immer mehr Details zu dem Mercedes-Fahrer bekannt, der in die Zuschauermenge des Rosenmontagsumzugs gerast sein soll. Laut Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt kommt der 29-Jährige selbst aus Volkmarsen. Volkmarsen ist eine Kleinstadt im nordhessischen Landkreis Waldeck-Frankenberg mit rund 6800 Einwohnern. Sie ist rund 30 Kilometer von Kassel entfernt.

Trümmer der Faschingswagen liegen auf der Straße im nordhessischen Volkmarsen.

Volkmarsen/Kassel: Ermittlungen gegen 29-Jährigen wegen eines versuchten Tötungsdelikts

Update um 18.30 Uhr: Gegen den 29-Jährigen, der mit einem Auto in Volkmarsen in eine Menschenmenge gerast ist, wird wegen eines versuchten Tötungsdelikts ermittelt. Das teilte der Sprecher der Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt mit. Das Motiv sei weiter unklar: „Wir ermitteln in alle Richtungen.“

Update um 18.23 Uhr: Laut Spiegel soll der 29-jährige Fahrer stark alkoholisiert gewesen sein, als er in eine Zuschauermenge des Rosenmontagsumzugs in Volkmarsen gerast ist. Das erfuhr Spiegel aus Ermittlerkreisen.

Update um 17.58 Uhr: Nach dem Vorfall mit einem Auto beim Rosenmontagszug im nordhessischen Volkmarsen wurden in Hessen alle Fastnachtsumzüge abgebrochen, in NRW ist allerdings keine landesweite Absage von Karnevalsumzügen geplant. 

Volkmarsen: 29-Jähriger fährt in Zuschauer von Karnevalsumzug in Volkmarsen - 30 Verletzte

Update um 17.52 Uhr: Bei dem Zwischenfall, bei dem ein Autofahrer (29) in eine Menschenmenge in Volkmarsen gerast ist, hat es 30 Verletzte gegeben. Sieben davon seien schwer verletzt. Das teilte Frankfurts Polizeipräsident Gerhard Bereswill am Montag mit. Der Ermittlungsstab zu dem Vorfall wird von Frankfurt aus gesteuert. 

Rosenmontagsumzug in Volkmarsen: 29-jähriger Fahrer nicht vernehmungsfähig

Update um 17.30 Uhr: Die Polizei gab neue Informationen zu dem Mann bekannt, der absichtlich in die Zuschauermenge des Rosenmontagsumzugs in Volkmarsen gerast war. Es handele sich bei dem Fahrer um einen deutschen Staatsbürger, er sei 29 Jahre alt und komme aus dem Umfeld. Er ist nach Informationen des hessischen Innenministeriums zurzeit nicht vernehmungsfähig. Nach den bisherigen Erkenntnissen fuhr der Mann mit hoher Geschwindigkeit

Update um 17.25 Uhr: Kurz nachdem ein Polizeisprecher in Volkmarsen erklärt hatte, dass die Polizei derzeit nicht von einem Anschlag ausgehe, sagte ein Sprecher des Innenministeriums in Hessen, dass ein Anschlag nicht ausgeschlossen werden kann. Der Sprecher des Innenministeriums begründete das mit der Situation vor Ort.

Update um 17.20 Uhr: Nachdem im nordhessischen Volkmarsen ein Auto absichtlich in die Zuschauermenge des Rosenmontagszuges gerast war, erklärte die Polizei, dass nach bisherigen Erkenntnissen dutzende Menschen dabei verletzt wurden. Unter den Verletzten seien auch Schwerverletzte und Kinder. Die genaue Zahl sei noch unklar, sagte ein Polizeisprecher.

Polizei geht nicht von politisch motiviertem Anschlag aus

Update um 17.20 Uhr: Wie ein Polizeisprecher laut dpa mitteilte, raste der Mercedes-Fahrer mit Vorsatz in die Zuschauermenge des Rosenmontagsumzugs in Volkmarsen. Allerdings habe es sich nicht um einen Anschlag gehandelt, da keine Hinweise auf eine politisch motivierte Straftat vorlägen. „Wir gehen nicht von einem Anschlag aus. Wir gehen von einem vorsätzlichen Tatgeschehen aus.“

Update um 17.06 Uhr: Wie die Deutschen Presse-Agentur (dpa) aus Sicherheitskreisen erfuhr, handelt es sich bei dem Fahrer von Volkmarsen um einen deutschen Staatsbürger. Er war am Montag bei einem Rosenmontagszug in der nordhessischen Kleinstadt in eine Menschenmenge gefahren.

Mercedes-Fahrer raste absichtlich in Zuschauermenge von Rosenmontagsumzug in Volkmarsen

Update um 17.03 Uhr: Wie hessenschau.de unter Berufung auf die Polizei berichtet, ist der Autofahrer absichtlich in Rosenmontagszug Volkmarsen gefahren. Dem Bericht zufolge wurden mindestens 13 Menschen verletzt.

Update um 17.00 Uhr: Die Polizei Nordhessen hat nach dem Zwischenfall mit einem Auto in Volkmarsen ein Hinweisportal eingerichtet.

Update um 16.50 Uhr: Wie Bild.de berichtet, sollen mindestens 30 Menschen verletzt worden sein, als der silberfarbene Mercedes-Kombi gegen 14.30 Uhr in die Zuschauermenge raste. Davon soll nach Bild-Informationen rund ein Drittel schwer verletzt worden sein.

Volkmarsen: Mehrere Verletzte - alle Umzüge in Hessen abgebrochen

Update um 16.45 Uhr: Wie die Polizei auf Twitter mitteilte, werden nach dem schrecklichen Zwischenfall in Volkmarsen „vorsichtshalber“ alle Fastnachtsumzüge in Hessen abgebrochen.

Update um 16.40 Uhr: Auf Twitter verbreiten User unter dem Hashtag #Volkmarsen teils ungesicherte Informationen und Fotos von dem Zwischenfall in Volkmarsen, bei dem mehrere Menschen verletzt wurden. Die Polizei appellierte auf Twitter, sich zurück mit Spekulationen zurückzuhalten und keine dieser Aufnahmen zu verbreiten. Es werde ein Hinweisportal eingerichtet.

Volkmarsen: Schrecklicher Zwischenfall in Hessen - hr zeigt weiter Karnevalssendung

Update um 16.32 Uhr: Der schreckliche Zwischenfall in Volkmarsen in Nordhessen schockt ganz Deutschland. Trotz des Vorfalls bei dem Rosenmontagsumzug in der Kleinstadt im nordhessischen Landkreis Waldeck-Frankenberg zeigt der Hessische Rundfunk weiter eine Karnevalssendung, wie Sie auf merkur.de* nachlesen können. 

Update um 16.25 Uhr: Wie die Polizei mitteilte, sind die Hintergründe des Zwischenfalls bei einem Rosenmontagsumzug im nordhessischen Volkmarsen noch immer unklar. „Ob es sich um einen medizinischen Notfall handelt oder ein technisches Versagen ist oder ob schlimmstenfalls Absicht dahinter steckt, dazu können wir leider gar nichts sagen“, sagte ein Polizeisprecher am Montag in Kassel.

Weiter erklärte der Polizeisprecher, dass mehrere Menschen verletzt wurden, Tote habe es nicht gegeben. Der Autofahrer war festgenommen worden und wird nun befragt. Weder zur Identität des Fahrers noch der Opfer machte der Sprecher Angaben.

Video: Auto rast in Rosenmontagsumzug in Volkmarsen

Volkmarsen: Drama bei Rosenmontagsumzug nicht erster Zwischenfall bei Karneval

Update um 16.00 Uhr: Nachdem ein Mercedes in die Zuschauermenge des Rosenmontagszuges in Volkmarsen gerast ist, bat die Polizei darum, „keine ungesicherten Meldungen weiter zu verbreiten“.

Außerdem wurde bekannt, dass es bereits am Sonntag einen Zwischenfall bei einer Karnevalsveranstaltung in einer Halle in Volkmarsen gegeben hatte. Wegen eines Feueralarms musste der Veranstaltungsort geräumt werden und der betroffene Bereich kontrolliert werden. Das schrieb die Feuerwehr auf Facebook. Der Grund für den Alarm sei nicht feststellbar gewesen, anschließend sei die Veranstaltung nach einer kurzen Unterbrechung fortgesetzt worden. Ob es einen Zusammenhang zwischen den Vorfällen gibt, ist unklar.

Volkmarsen: Mercedes-Fahrer umging Absperrung bei Rosenmontagsumzug

Update 15.52 Uhr: Wie HNA.de unter Berufung auf Zeugenaussagen berichtet, soll der Fahrer „die Absperrung am Rosenmontagsumzug umgangen“ haben und „dann mit Vollgas auf die Menschenmenge zugerast“ sein. Die Augenzeugen hätten den Eindruck gehabt, der Fahrer habe es vor allem auf Kinder abgesehen. Bestätigt sind diese Angaben bisher nicht.

Update 15.45 Uhr: Laut HNA.de ist ein Großaufgebot der Polizei vor Ort, dutzende Notfallsanitäter und Notärzte versorgen die Verletzten, auch ein Hubschrauber sei gelandet.

Der Fahrer des Mercedes wurde Polizeiangaben zufolge inzwischen festgenommen.

Laut ersten Zeugenaussagen sollen mindestens 15 Menschen bei dem Zwischenfall verletzt worden sein, darunter auch Kleinkinder.

Volkmarsen/Rosenmontagsumzug: Mercedes-Fahrer fährt in Zuschauermenge - auch Kinder verletzt

Unsere Erstmeldung vom 24. Februar 15.31 Uhr: Volkmarsen - Im nordhessischen Volkmarsen gab es offenbar einen Zwischenfall bei einem Rosenmontagsumzug. Wie HNA.de und die Waldeckische Landeszeitung online berichten, soll ein Mercedes-Fahrer am Montagnachmittag in die Zuschauermenge gefahren sein. Die Zeitungen sprachen zwischenzeitlich sogar von einem Anschlag.

Der Fahrer sei den Berichten zufolge deutscher Staatsangehöriger gewesen, der Wagen soll im Landkreis Waldeck-Frankenberg zugelassen sein. Der Mann sei durch die Absperrung in die Menschenmenge gefahren, die dichtgedrängt zwischen Steinweg und Rewe-Markt standen.

Volkmarsen/Kassel: Schreckensbilder aus Hessen - Verletzte Kinder und Erwachsene bei Rosenmontagsumzug

Die Rede ist von verletzten Kindern und Erwachsenen. Krankenwagen, Feuerwehr und Polizei sind am Unglücksort.

Am Unglücksort in Volkmarsen sind Feuerwehr und Polizei im Einsatz.

Volkmarsen ist eine Kleinstadt mit rund 6.800 Einwohnern im nordhessischen Landkreis Waldeck-Frankenberg. Es liegt rund 28 Kilometer nordwestlich von Kassel.

Erst am 19. Februar sorgte eine schreckliche Tat in Hessen für bundesweites Entsetzen: In Hanau tötete Tobias R. zehn Menschen und anschließend sich selbst.

*merkur.de und HNA.de sind Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks.

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Rubriklistenbild: © dpa / Uwe Zucchi

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