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Wieder Blutregen und Saharastaub: Besonders der Süden muss sich erneut auf Wetterphänomen einstellen

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Von: Julia Volkenand

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Über München zieht Saharastaub auf, der den Himmel gelb/orange färbt.
Über München zieht Saharastaub auf, der den Himmel gelb/orange färbt. © Sven Hoppe

Gerade erst sind die Autos wieder sauber, schon soll der nächste Blutregen Saharastaub über Deutschland ausschwemmen. Besonders Süddeutschland soll betroffen sein.

München - Immer wieder färbte sich der Himmel in den vergangenen Wochen gelb vom Wüstensand, der auch als sogenannter „Blutregen“ über Deutschland niederging und Autos, Straßen und Gartenmöbel bedeckte. Besonders in der Region um München war der Saharastaub stark auffällig. Auch in der kommenden Woche (11. April bis 17. April) muss sich Süddeutschland wieder auf das Wetter-Phänomen einstellen, berichtet Henning Liss von wetter.de.

Wetter: Erneut Saharastaub und Blutregen über Deutschland

Warme Luftmassen aus Afrika strömen dann nach Europa und bringen warme Temperaturen und jede Menge Staub mit sich. Am Montag soll der Saharastaub erstmal Spanien erreichen, um am Dienstag über Frankreich hinwegzuziehen. Am Mittwoch und Donnerstag dann lassen sich die Luftmassen in Deutschland blicken, wobei vor allem Süddeutschland betroffen sein soll. Zusätzlich muss mit Regen gerechnet werden, es deutet also alles auf einen weiteren „Blutregen“ hin. Seinen Namen hat der von der rötlichen Farbe des Sandes, der durch den Niederschlag zu Boden geschwemmt wird. Allerdings gibt es auch eine gute Nachricht.

Die Konzentration des Staubs in der Luft soll geringer sein, als noch im März, als der Himmel über Bayern einen richtigen Orangeton annahm. Dennoch, wie schon beim letzten Mal dürfte auch dieser Regen wieder etliche verdreckte Autos mit sich bringen. Auch Anfang April zog erneut das Phänomen über die Bundesrepublik und sorgte für jede Menge Autowäschen.

Saharastaub über Deutschland: Auswirkungen auf Temperaturen

Doch auch für tolle Sonnenauf- und untergänge und beeindruckende atmosphärische Bilder sorgt der goldene Sand in der Luft. Eine weitere Auswirkung des Saharastaubs ist, dass er die Temperatur leicht senken kann. „Er ‚schattet‘ die Erdoberfläche von der Sonneneinstrahlung ab. Dadurch wird der Temperaturanstieg in der nächsten Woche vermutlich ein Stück weit ausgebremst“, erklärt Liss. Für alle, deren Auto nach dem Blutregen eine gelbe Schicht spazieren fährt, gibt es hilfreiche Tipps, wie man den Sand am besten wieder loswird. (jv)

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