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Glück muss nicht teuer sein.

Was Sie tun könnten

6 Vorschläge zum "Tag der einfachen Freuden"

Berlin - Heute ist nicht nur Tag der Deutschen Einheit. Der „Tag der einfachen Freuden“ findet jedes Jahr am ersten Samstag im Oktober statt. Kostenlose Fröhlichmacher stehen dabei im Vordergrund. Doch wie sieht sie aus, die Gratisportion Glück?

Der Sportwagen, das Essen im Sterne-Restaurant oder die Markenjeans: So teuer muss Glück nicht unbedingt sein. Der „Tag der einfachen Freuden“ soll darauf aufmerksam machen, dass Glücklichmacher nur wenig oder gar kein Geld kosten müssen. Ursprünglich stammt die Idee aus den USA, seit Jahren machen sich aber auch viele Deutsche am ersten Samstag im Oktober über kostenlose Glücksmomente Gedanken. Ein paar subjektive Beispiele:

SUPERMARKT: Die Schlange ist endlos lang, dabei wollte man nur schnell Milch kaufen. Wenn der Vordermann unvermittelt fragt „Wollen Sie vor?“ wird aus dem Nerv- ein Glücksmoment.

NAHVERKEHR: Die meisten verbinden damit Stress und Kosten, aber auch im öffentlichen Nahverkehr gibt es so manchen Lichtblick: Wenn der Bus einem vor der Nase wegfährt und der Fahrer im letzten Moment doch noch die Tür öffnet. Wenn man in der vollen U-Bahn den letzten Sitzplatz ergattert. Oder wenn man mit einem anderen Fahrgast ein Lächeln austauscht - einfach so.

KLEINE SÜNDEN: Diät hin oder her: sich einfach mal das zweite Stück Kuchen gönnen - kleine Sünden machen manchmal Spaß. Geht auch gut: zehn Minuten länger Mittagspause machen. Oder: abends zu lange wachbleiben, weil man sich mit Freunden verquatscht hat. Auch ein Bierchen kann eine Mini-Portion Glück sein - aber nur in Maßen: Wissenschaftler der Freien Universität in Berlin fanden vor Jahren heraus, dass mäßige Biertrinker zufriedenere Menschen sind.

FREIHEIT: Kleine Momente der Freiheit, sind auch kleine Freuden: Nach der Arbeit nach Hause kommen und sofort in bequemere Kleidung schlüpfen. Am Wochenende zur Werktags-Weckzeit wach werden und sich nochmal umdrehen. Wenn Kinder/Partner/Mitbewohner ausgeflogen sind - und man die Wohnung ausnahmsweise mal für sich allein hat.

ARBEIT: Freude am Schreibtisch geht nicht? Geht doch: Wenn die Kollegin/der Kollege überraschend Kuchen mitbringt - oder einen für die selbst gemachten Muffins lobt. Wenn man eine unliebsame Aufgabe viel schneller löst als erwartet. Oder wenn in der Kaffeeküche noch die Lieblingstasse im Schrank steht.

KIND SEIN: Einfach mal toben und zum Beispiel in einen Stroh-Haufen springen. Oder einen Kürbis aushöhlen, ihm eine Fratze schnitzen und dann mit einer Kerze erleuchten - kurz wieder Kind sein, ist ziemlich einfaches Glück. Auf der Seite des „International Frugal Fun Day“ kursiert noch ein herbstliches Kinderglück: Drachen steigen lassen.

dpa

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