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Vulkan auf Kap Verde spuckt Asche und Lava

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Praia (dpa) - Der erste Ausbruch des Vulkans Fogo nach 19 Ruhejahren bedroht im nordwestafrikanischen Inselstaat Kap Verde eine Ortschaft mit etwa 1000 Einwohnern.

Die Lavaströme haben sich zu einer einen Kilometer breiten Masse vereinigt. Foto: Joao Relvas
1 / 6Die Lavaströme haben sich zu einer einen Kilometer breiten Masse vereinigt. Foto: Joao Relvas © Joao Relvas
Erstmals seit 19 Jahren ist der Vulkan Fogo wieder aktiv. Foto: Joao Relvas
2 / 6Erstmals seit 19 Jahren ist der Vulkan Fogo wieder aktiv. Foto: Joao Relvas © Joao Relvas
Der Vulkan Pico de Fogo rumort heftig. Foto: Isabel Marques Nogueira
3 / 6Der Vulkan Pico de Fogo rumort heftig. Foto: Isabel Marques Nogueira © Isabel Marques Nogueira
Mitarbeiter des Roten Kreuzes und des Zivilschutzes auf dem Weg in die vom Vulkan gefährdeten Ortschaften. Foto: Isabel Marques Nogueira
4 / 6Mitarbeiter des Roten Kreuzes und des Zivilschutzes auf dem Weg in die vom Vulkan gefährdeten Ortschaften. Foto: Isabel Marques Nogueira © Isabel Marques Nogueira
Flucht aus den vom Vulkan bedrohten Gebieten. Foto: Isabel Marques Nogueira
5 / 6Flucht aus den vom Vulkan bedrohten Gebieten. Foto: Isabel Marques Nogueira © Isabel Marques Nogueira
Rauch steigt aus dem Vulkan Pico de Fogo auf. Foto: Stringer
6 / 6Rauch steigt aus dem Vulkan Pico de Fogo auf. Foto: Stringer © Stringer

Ministerpräsident José Maria Neves von einer «Katastrophenlage» und warnte, die Siedlung Chã das Caldeiras auf der kleineren Insel Fogo (Deutsch: «Feuer») könne «völlig zerstört werden». Er wollte deshalb noch am Freitag bei den Vereinten Nationen Hilfe beantragen.

«Die Lage ist unvorhersehbar, sie entwickelt sich sehr schnell», sagte Neves nach einer Krisensitzung mit Vulkan- und Sicherheits-Experten in der Hauptstadt Praia auf der Hauptinsel Santiago. In Chã das Caldeiras seien erste Sachschäden registriert worden. Bei einer Teilevakuierung der Ortschaft seien Frauen, Kinder und ältere Männer in Sicherheit gebracht worden. Der Zivilschutz sei im Einsatz.

Der Vulkan auf dem 2829 Meter hohen Berg Pico de Fogo spuckt seit Sonntag Asche, Rauch und Lava. Die Lavaströme hätten bereits eine Länge von rund vier Kilometern erreicht, berichtete die Zeitung «A Nação» am Freitag unter Berufung auf zu Hilfe gerufenen Experten von den Kanarischen Inseln (Spanien).

Der Archipel rund 450 Kilometer westlich der Küste Senegals besteht aus 15 Inseln, darunter 9 bewohnte. Die Republik hat gut 500 000 Einwohner, von denen etwa 22 000 auf Fogo leben. Die ehemalige Kolonie Portugals wurde vor allem von World-Music-Star Cesária Évora bekannt gemacht.

Bericht der Zeitung A Nação, Portugiesisch

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