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Bei einem Vulkanausbruch in Japan sind acht Wanderer verletzt worden.

Naturgewalt

Vulkanausbruch in Japan: Wanderer verletzt

Nagano - Erdbeben, Taifune, Vulkanausbrüche - Japaner leben mit der ständigen Gefahr von Naturgewalten. Jetzt traf eine plötzliche Eruption einige Wanderer im Zentrum des Landes.

Ein Vulkanausbruch in Japan hat am Samstag mindestens acht Wanderer verletzt. Etwa 250 Wanderer und andere Ausflügler sollen sich nach Angaben der Polizei am Gipfel des 3067 Meter hohen Ontakesan aufgehalten haben, als der zwischen den Zentralprovinzen Nagano und Gifu gelegene Vulkan gegen Mittag (Ortszeit) plötzlich ausbrach. Gewaltige Rauchwolken stiegen in den blauen Himmel.

„Es gab ein Geräusch wie bei einem Donner und der Himmel verdunkelte sich durch den Rauch“, schilderte der Betreiber einer nahen Berghütte das Geschehen der Nachrichtenagentur Kyodo. Die Gegend sei mit einer 15 Zentimeter hohen Aschedecke überzogen.

Einer der Wanderer zog sich örtlichen Medienberichten zufolge einen Knochenbruch zu. Sieben weitere Personen seien leicht verletzt worden. Ein Augenzeuge habe geschildert, wie mehrere Menschen auf einer Straße nahe des Gipfels am Boden lägen.

Die nationale Meteorologische Behörde warnte die Bewohner im Umkreis von vier Kilometern vor umherfliegenden Gesteinsbrocken. Es könne zu weiteren Eruptionen kommen. Die von dem Vulkan herabquellende Rauchwolke war mehr als drei Kilometer lang. Für das Gebiet verhängte die Behörde ein Zutrittsverbot.

Zuvor war es am Ontakesan 1979 zu einem größeren Ausbruch gekommen. Mehr als 200 000 Tonnen Asche hatte der Vulkan damals gespuckt, berichtete Kyodo. Eine weitere kleinere Eruption ereignete sich 1991, gefolgt von mehreren vulkanischen Beben im Jahr 2007.

dpa

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