Das hat Konsequenzen

Vier Wacken-Besucher stecken Rakete in Metallschachtel - Splitterbombe

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Langeweile sollte auf einem Festival wie Wacken eigentlich nicht aufkommen. An allen Ecken und Enden ist etwas geboten. Doch vier jungen Männern war das offenbar nicht genug. Sie wollten es noch mehr krachen lassen.

Wacken - Auf dem Campingplatz beim Wacken Open Air tummeln sich dieses Jahr offenbar ein paar Feuerteufel. Wie in diesem Fall, von dem die Polizei Itzehoe berichtet. 

Ein Brunsbüttler und seine drei Freunde aus Göppingen wollten es bei dem Festival so richtig krachen lassen und hatten einige Böller und Raketen eingepackt. Auf dem Zeltplatz kam ihnen die zündende Idee, die Kracher einfach in eine Metallschachtel zu stecken und dort explodieren zu lassen. Gesagt - getan. 

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Womit sie allerdings nicht gerechnet hatten: Die Schachtel hielt der Wucht nicht Stand und zersplitterte in tausend Teile. Die Splitter flogen bis zum Zelt des Nachbarn. Der alarmierte daraufhin die Polizei und setzte dem gefährlichen Treiben damit ein Ende. 

Bei der Durchsuchung stellte die Polizei einige Raketen sicher und geleitete die vier Krawallbrüder zum Ausgang: Sie mussten das Veranstaltungsgelände sofort verlassen. Die Polizei kündigte strafrechtliche Konsequenzen an.

Dass solche vermeintlich harmlosen Zündeleien auch ganz anders ausgehen können, zeigt der Vorfall von Dienstag. Ein 16-Jähriger musste wegen seiner Verbrennungen in eine Spezialklinik transportiert werden.

Rubriklistenbild: © dpa

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