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Auch auf La Palma wutet das Feuer

Waldbrände: Kein Ende in Sicht

Santa Cruz/Palermo/Athen/Sofia - Ein Ende der Waldbrände in Südeuropa ist angesichts großer Trockenheit und Hitze nicht in Sicht. In einigen Gebieten hat sich die Lage immerhin gebessert.

Während die Waldbrände auf den spanischen Kanaren-Inseln La Gomera und La Palma eingedämmt werden konnten, lodern Dutzende Brände allein auf der italienischen Mittelmeerinsel Sizilien, in Griechenland und Bulgarien.

Vier Tage nach Ausbruch der Waldbrände auf La Gomera und La Palma haben die Löschmannschaften dort die Flammen teilweise eingedämmt. Wie die spanischen Behörden am Dienstag mitteilten, konnte eine Ausbreitung des Feuers auf La Gomera weitgehend verhindert werden. Die Flammen hatten auch auf den Nationalpark Garajonay übergegriffen und dort fast ein Zehntel der Waldfläche vernichtet. Nach Informationen der Online-Zeitung “canarias7.es“ wurde ein mutmaßlicher Brandstifter festgenommen.

Unterdessen kämpft Sizilien mit Dutzenden von Bränden. Besonders stark betroffen ist das “Zingaro“-Naturreservat im Nordwesten der Insel bei San Vito Lo Capo, berichtete die Zeitung “La Stampa“ am Dienstag. Palmen und Wildpflanzen wurden dort ein Raub der Flammen. Mehr als die Hälfte aller Notrufe, die wegen neuer Brände am Vortag bei dem italienischen Zivilschutz eingingen, kamen von der Insel.

Auf der griechischen Halbinsel Peloponnes wurden bei einem Waldbrand zwei Menschen leicht verletzt. Das Feuer war am Dienstagnachmittag ausgebrochen und nahm wegen starker Winde große Dimensionen an, teilte die Feuerwehr mit. Löschflugzeuge und Hubschrauber wurden eingesetzt, hieß es. Betroffen ist die Region der Kleinstadt Megalopolis. Kleinere Waldbrände tobten auf Kreta und den Inseln Kythera und Oinousses, berichtete das Staatsradio weiter. In Griechenland herrschten vielerorts Temperaturen um die 40 Grad.

Wald- und Flächenbrände machen auch den Bulgaren seit Tagen zu schaffen. Ein Hitzebrand behinderte die Fahrt eines Eisenbahnzuges aus der Touristenhochburg Burgas am Schwarzen Meer. Die Passagiere trafen mit zweieinhalb Stunden Verspätung in der Nacht zum Dienstag in der Hauptstadt Sofia ein, berichtete der Privatsender bTV. Die Waldbrände wurden teils auch auf Brandstiftung zurückgeführt.

dpa

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