In der Nähe des Autobahndreiecks Potsdam sind rund 90 Hektar Kiefernwald in Flammen aufgegangen. Die Feuerwehr rückte mit einem Großaufgebot an. Foto: Polizei Brandenburg
1 von 6
In der Nähe des Autobahndreiecks Potsdam sind rund 90 Hektar Kiefernwald in Flammen aufgegangen. Die Feuerwehr rückte mit einem Großaufgebot an. Foto: Polizei Brandenburg
Das Feuer brach aus noch unbekannter Ursache seitlich der A9 aus. Anschließend breitete es sich rasend schnell aus. Foto: Christian Pörschmann
2 von 6
Das Feuer brach aus noch unbekannter Ursache seitlich der A9 aus. Anschließend breitete es sich rasend schnell aus. Foto: Christian Pörschmann
Eine Feuerwehrfrau beim Löscheinsatz gegen den Waldbrand. Foto: Christian Pörschmann
3 von 6
Eine Feuerwehrfrau beim Löscheinsatz gegen den Waldbrand. Foto: Christian Pörschmann
Einsatzwagen von Feuerwehr und Polizei stehen in der Nähe des Brandortes. Foto: Christian Pörschmann
4 von 6
Einsatzwagen von Feuerwehr und Polizei stehen in der Nähe des Brandortes. Foto: Christian Pörschmann
Noch ist unklar, ob durch die Löscharbeiten eine Evakuierung des Gebiets verhindert werden kann. Foto: Julian Stähle
5 von 6
Noch ist unklar, ob durch die Löscharbeiten eine Evakuierung des Gebiets verhindert werden kann. Foto: Julian Stähle
Wegen der andauernden hochsommerlichen Hitze ist es in Berlin und Brandenburg in jüngster Zeit immer wieder zu Wald- und Feldbränden gekommen. Foto: Friedrich Bungert
6 von 6
Wegen der andauernden hochsommerlichen Hitze ist es in Berlin und Brandenburg in jüngster Zeit immer wieder zu Wald- und Feldbränden gekommen. Foto: Friedrich Bungert

Evakuierung möglich

Waldbrand bei Potsdam bedroht Ortschaft

Das Feuer entstand direkt an der Autobahn - und breitete sich rasend schnell aus. 90 Hektar trockener Kiefernwald steht in Flammen. Die Feuerwehr bittet Anwohner, sich auf eine Evakuierung vorzubereiten.

Potsdam (dpa) - In der Nähe des Autobahndreiecks Potsdam sind am Donnerstag rund 90 Hektar Kiefernwald in Flammen aufgegangen. Die Feuerwehr rückte mit einem Großaufgebot an und bat Bewohner des Ortes Fichtenwalde, sich auf eine mögliche Evakuierung vorzubereiten. Dort leben rund 2800 Einwohner.

Es kam zu massiven Staus. Sowohl die A9 von Berlin nach Leipzig als auch der Berliner Ring wurden streckenweise gesperrt, wie die Polizei mitteilte. Die Staus zogen sich bis zur Autobahn 2, die Magdeburg mit Berlin verbindet. Die Sperrungen wurden notwendig, weil dichte Rauchschwaden eine Gefahr darstellten. Zudem sollte der Weg für die Einsatzkräfte der Autobahn freigehalten werden.

"Legen Sie Kleidung und wichtige Dokumente/Medikamente bereit. Schalten Sie Rundfunk und Fernsehen ein", hieß es in der Warnung der Feuerwehr an die Anwohner. Menschen in unmittelbarer Nähe des Brandes sollten Fenster und Türen schließen. Die Polizei schickte einen Hubschrauber in die Luft, um den Rettungskräften einen Überblick zu verschaffen. Über der Autobahn war eine große Rauchsäule zu sehen, wie ein Polizeibild aus dem Hubschrauber zeigte.

Nach Angaben des Waldbrandschutzbeauftragten Raimund Engel war das Feuer aus unbekannter Ursache seitlich der A9 entstanden. Anschließend habe es sich rasend schnell ausgebreitet, sagte er der dpa.

Wegen der andauernden hochsommerlichen Hitze war es in Berlin und Brandenburg in jüngster Zeit immer wieder zu Wald- und Feldbränden gekommen. Auf einem ehemaligen Truppenübungsplatz bei Jüterbog nahe Berlin hatte sich am Donnerstag ein Brand auf 25 Hektar ausgebreitet, wie die Feuerwehrleitstelle mitteilte. Da der ehemalige Übungsplatz mit Munitionsresten kontaminiert sei, könnten die Löschkräfte nicht auf das Gelände und den Brand löschen, erklärte eine Sprecherin der Feuerwehr. Feuerwehrmänner benetzten die umliegenden Wege, so dass die Flammen nicht übergreifen, hieß es weiter.

Warnmeldung zu Fichtenwalde

DWD-Wettervorhersage für Berlin und Brandenburg

Tweet der Polizei mit Bild aus Polizeihubschrauber

Auch interessant

Meistgesehene Fotostrecken

Flutkatastrophe in Indien trifft Hunderttausende
Der Monsunregen fällt in diesem Jahr besonders heftig aus - die Regierung des südindischen Bundesstaates Kerala spricht von der schlimmstem Flut seit 100 Jahren. …
Flutkatastrophe in Indien trifft Hunderttausende
Genua nimmt Abschied von den Opfern des Brückeneinsturzes
Italien gedenkt heute der Opfer des Einsturzes der Autobahnbrücke in Genua. Doch in die Trauer um die Toten mischt sich auch Ärger.
Genua nimmt Abschied von den Opfern des Brückeneinsturzes
Fernbus kippt um - 22 Verletzte bei Unfall nahe Rostock
Sie waren ihrem Ziel schon nahe. Auf der Fahrt von Stockholm nach Berlin ist bei Rostock ein Flixbus mit mehr als 60 Passagieren verunglückt. 22 Menschen sind verletzt. …
Fernbus kippt um - 22 Verletzte bei Unfall nahe Rostock
Brückeneinsturz: Ursachensuche und Schuldzuweisungen
Warum mussten Dutzende Menschen sterben, und wer ist Schuld daran? Diese Frage bewegt nach der Katastrophe von Genua ganz Italien. Doch schon gibt es politischen Streit. …
Brückeneinsturz: Ursachensuche und Schuldzuweisungen