Ein Waldbrand im Weimarer Land ist auf einer Aufnahme aus einem Polizeihubschrauber zu sehen. Foto: Polizei Thüringen
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Ein Waldbrand im Weimarer Land ist auf einer Aufnahme aus einem Polizeihubschrauber zu sehen. Foto: Polizei Thüringen
Monatelange Trockenheit sorgt in Wäldern und auf Feldern für eine problematische Situation. Foto: Hendrik Schmidt
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Monatelange Trockenheit sorgt in Wäldern und auf Feldern für eine problematische Situation. Foto: Hendrik Schmidt
Ein Feld im ostdeutschen Brehna ist in Brand geraten. Foto: Hendrik Schmidt
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Ein Feld im ostdeutschen Brehna ist in Brand geraten. Foto: Hendrik Schmidt
Bei Temperaturen um 31 Grad Celsius kühlen sich in Berlin in einem Citybrunnen zwei Frauen ab. Foto: Wolfgang Kumm
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Bei Temperaturen um 31 Grad Celsius kühlen sich in Berlin in einem Citybrunnen zwei Frauen ab. Foto: Wolfgang Kumm
Im Berliner Tiergarten haben sich Besucher einen Schattenplatz gesucht. Es herrschen Temperaturen um 31 Grad. Foto: Wolfgang Kumm
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Im Berliner Tiergarten haben sich Besucher einen Schattenplatz gesucht. Es herrschen Temperaturen um 31 Grad. Foto: Wolfgang Kumm
04.07.2018, Sachsen-Anhalt, Brehna: Feuerwehrleute löschen einen Feldbrand in Sachsen-Anhalt. Wochenlange Trockenheit sorgt in Wäldern und auf Feldern für eine problematische Situation. Foto: Hendrik Schmidt
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04.07.2018, Sachsen-Anhalt, Brehna: Feuerwehrleute löschen einen Feldbrand in Sachsen-Anhalt. Wochenlange Trockenheit sorgt in Wäldern und auf Feldern für eine problematische Situation. Foto: Hendrik Schmidt

Der Sommer teilt Deutschland

Hitze im Osten - Unwetter im Saarland und Rheinland-Pfalz

Während in der Mitte und im Süden Blitze knallen und Keller voll laufen, leidet die Natur im Norden und Osten unter Dürre und Hitze. Regen ist dort noch nicht in Sicht.

Offenbach (dpa) - Während sich vor allem der Osten und Norden nach Regen sehnen, bekommen andere Landesteile in den kommenden Tagen häufig eher zu viel davon ab. Teils heftige Gewitter mit viel Regen gingen unter anderem in der Eifel, in der Pfalz und im Allgäu nieder.

Vorerst keine Entwarnung gibt es für die Gebiete mit hoher Waldbrandgefahr vor allem in Teilen Ostdeutschlands. Mancherorts wurde schon die Nutzung von öffentlichen Grillplätzen untersagt. Der dringend nötige Regen sei hier auch bis Mitte nächster Woche nicht in Sicht, sagte Meteorologin Jacqueline Kernn vom Deutschen Wetterdienst. Donnerstag wird es mit bis zu 32 Grad besonders heiß.

Die Polizei warnte eindringlich, keine Kleinkinder, alte Menschen oder Tiere in einem geschlossenen Auto in der Sonne zurückzulassen. Studien belegten, dass sich das Innere eines Fahrzeugs gefährlich schnell aufheize: Bei 30 Grad Außentemperatur seien nach einer halben Stunde 46 Grad erreicht - und nach einer Stunde sogar 56 Grad.

Die Bochumer Feuerwehr rettete am Mittwoch ein Baby, das versehentlich von seiner Mutter im geparkten Auto eingeschlossen worden war. Nach Angaben der Beamten hatte sich die Frau aus dem Auto ausgesperrt und die Einsatzkräfte verständigt. Indem sie eine Heckscheibe einschlugen, kletterten ins Auto und befreiten das wenige Monate alte Kind unversehrt.

Die Hitze bereitet auch Gärtnern in öffentlichen Parks viel Arbeit und lässt den Wasserverbrauch in manchen Anlagen auf mehr als das Doppelte steigen. In den Herrenhäuser Gärten in Hannover etwa liege er derzeit bei zwei Millionen Litern pro Tag, sagte Parkchef Ronald Clark. Gewöhnlich seien es zwischen 800.000 und einer Million Liter.

Die Schifffahrt auf den Flüssen wird wegen fallender Pegelstände immer beschwerlicher. Beispiel Sachsen: Die Hälfte der Fließgewässer hat zu wenig Wasser. "Nennenswerter Regen ist nicht in Sicht, die Situation wird sich weiter verschärfen", sagte eine Sprecherin des Landesamtes für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie in Dresden.

Unwetter sind über Teile von Rheinland-Pfalz und dem Saarland hinweggezogen und haben am Mittwochabend Schäden hinterlassen. Angaben über Verletzte oder größere Schäden lagen zunächst nicht vor. Die Rettungsleitstelle des Saarlands zählte etwa 100 kleinere Einsätze am Abend.

Starker Regen mit Gewitter ließ in Rheinland-Pfalz Bäume umstürzen und überflutete Straßen. Davon waren die Eifel, die Region Trier, die Pfalz und Rheinhessen betroffen. In Virneburg im Kreis Mayen-Koblenz rutschte laut Polizei ein Hang leicht ab. In Mayen waren einige Straßen überflutet. In Trier gab es an einer Kreisstraße einen kleinen Erdrutsch. Bäume stürzten in Zell an der Mosel und in Sembach bei Kaiserslautern um. In Worms wurden Gullydeckel herausgespült.

Gewittergefahr herrscht dem Deutschen Wetterdienst zufolge an diesem Donnerstag im Süden und in der Mitte. Am Freitag ziehen sich Blitz und Donner dann in Gebiete südlich der Donau zurück, wo sie sich bis in die Nacht auf Samstag austoben.

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