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Eine 26-jährige Mutter nahm ihr Baby mit in einen Club. Das Kind überlebte die Nacht nicht. (Symbolfoto)

Stark alkoholisiert

Frau geht mit Baby in Club - Nacht nimmt furchtbares Ende

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Es war ein Fehler, den eine junge Frau bis an ihr Lebensende bereuen wird: Sie nahm ihr Baby mit in einen Club und trank viel Alkohol. Die Nacht nahm ein tragisches Ende. 

München - Eine 26-jährige Frau muss ins Gefängnis, nachdem sie ihr Baby mit in einen Club genommen hatte und am Ende der Nacht darauf eingeschlafen war. Ihr Kind überlebte den Vorfall nicht. Nun muss sie für die nächsten zwei Jahre und vier Monate hinter Gitter. Mit der Tatsache zu leben, dass sie aus Versehen ihr eigenes Kind getötet hat, wird aber vermutlich eine lebenslange Strafe bleiben.

Tragischer Vorfall bei Wales: 26-Jährige ging mit Baby feiern

Der Vorfall ereignete sich laut Informationen der Zeitung Daily Mail bereits im Jahr 2017, das Urteil wurde jedoch erst jetzt gesprochen. Demnach wurde die Kindesmutter damals in einem Club in New Quay, im Westen von Wales, zusammen mit ihrem vier Wochen alten Baby und ihrer Schwester gesichtet. Bereits dort soll sie ihr Kind mehrmals in die Luft geworfen und wieder aufgefangen haben. 

Im Laufe des Abends lernte sie zwei Männer kennen, die sie später mit zu ihrem Wohnwagen nahm. Auch ihr Baby nahm sie mit zurück. Dabei soll sie stark alkoholisiert gewesen sein. Als die Schwester die junge Frau am nächsten Morgen dann im Bett entdeckte, lag diese mit dem Gesicht nach unten auf ihrem eigenen Kind. Ihre Schwester konnte es zwar befreien, bemerkte aber sofort Blut an der Nase des Kleinen. Jegliche Hilfe im Krankenhaus kam zu spät: Das Baby überlebte den Vorfall nicht.

Zu einem weiteren tragischen Unglück kam es, als in Ganderkesee in Niedersachsen nahe Bremen ein einjähriges Kind in der Badewanne ertrunken ist, wie nordbuzz.de berichtet.

Baby tot: Mutter leidet an Depressionen

Der Staatsanwalt sprach daraufhin von einem Herzinfarkt, den das Kind aufgrund des Gewichts der Frau erlitten haben soll. Mediziner konnten diesen Vorwurf jedoch nicht belegen. Laut ihrem Anwalt leidet die 26-Jährige seit dem Tod ihres Babys an Depressionen und Schuldgefühlen. 

Ein weiteres tragisches Unglück ereignete sich, während ein zweijähriges Mädchen nur kurz unbeaufsichtigt war: Es kaute und lutschte an einem Handyladekabel. Dann passierte das Unglück...

Video: Alkohol-Mythen - Was stimmt wirklich?

nz

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