Wallis: Eltern müssen tote Kinder identifizieren

Siders - Nach dem schweren Busunglück im Schweizer Kanton Wallis mit 28 Toten geht die Suche nach der Unglücksursache weiter. In Belgien bleiben Trauer und Fragen zurück

Lesen Sie auch:

Schock nach Busunglück: "Es war wie Krieg"

Tunnel-Unglück: Wieso raste der Bus in die Notbucht?

Nach dem schweren Busunglück im Schweizer Kanton Wallis mit 28 Toten sollen am Donnerstag möglichst viele der Opfer identifiziert werden. Eltern und Angehörige wurden am Morgen zu den toten Kindern gebracht, teilte ein Sprecher der Kantonspolizei im Wallis mit. In einer Kapelle in Sitten sollten sie die sterblichen Überreste formell identifiziert werden. Sollte es nicht möglich sein, die Toten am Aussehen oder an den Kleidern zu erkennen, werde eine DNA-Analyse in Auftrag gegeben.

Trauer um Opfer des Busunglücks bei Messe in Leuven

Trauer um Opfer des Busunglücks bei Messe in Leuven

Bereits am Mittwochabend seien ein oder zwei leichter Verletzte wieder aus dem Krankenhaus entlassen worden, sagte der Sprecher. Medien hatten von noch mehr Entlassungen berichtet. Das konnte der Sprecher zunächst nicht bestätigen.

Auch am Donnerstag sollten weitere Kinder nach Hause geschickt werden. Unterdessen bangen die Angehörigen noch um das Leben mehrerer schwer verletzter Schulkinder.

Die Kinder aus belgischen Schulen waren auf der Heimreise von einer Skifreizeit, als ihr Bus in einem Autobahntunnel von der Fahrbahn abkam und gegen die Wand einer Nothaltestelle prallte. 28 Menschen starben, darunter 22 Kinder.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Darum fliegt ein A380 einen Tannenbaum über Deutschland
Ein neuer A380 hat einein riesigen Weinachtsbaum samt Christbaumkugeln auf den Flugradar gezeichnet. Fast fünfeinhalb Stunden dauerte es, die ungewöhnliche Route …
Darum fliegt ein A380 einen Tannenbaum über Deutschland
Forscher belauschen Asteroid "Oumuamua"
Er kommt aus einem anderen Sonnensystem und flitzte kürzlich an der Erde vorbei: Forscher in den USA belauschen den Asteroid "Oumuamua". Einige glauben, er könne …
Forscher belauschen Asteroid "Oumuamua"
Drei ISS-Raumfahrer sicher zur Erde zurückgekehrt
Die russische Raumfahrt hat mit der bewährten Sojus-Kapsel eine weitere glatte Landung hingelegt. Drei Raumfahrer kehrten von der ISS zurück. Nur saukalt war es an der …
Drei ISS-Raumfahrer sicher zur Erde zurückgekehrt
Chirurg brennt Patienten bei OP Initialen in die Leber
Birmingham (dpa) - Ein Chirurg hat in Großbritannien bei Operationen seine Initialen "SB" in die Lebern von zwei Patienten gebrannt.
Chirurg brennt Patienten bei OP Initialen in die Leber

Kommentare