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Die erste Zeitumstellung 2019 auf Sommerzeit steht bevor.

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Wann ist Zeitumstellung 2019 auf Sommerzeit in Deutschland?

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Wann ist Zeitumstellung 2019 auf Sommerzeit in Deutschland? Wann werden die Uhren wieder umgestellt? Werden Sie vor- oder zurückgestellt? Alle Infos.

Zeitumstellung 2019: Wann werden die Uhren in Deutschland wieder auf Sommerzeit umgestellt?

Die wichtigsten Antworten gleich zu Beginn:

  • Am letzten Sonntag im März, Sonntag, 31. März, werden die Uhren in Deutschland auf die Sommerzeit umgestellt.
  • Die Uhren werden um 2.00 Uhr nachts eine Stunde vorgestellt auf 3.00 Uhr.
  • Wir verlieren also eine Stunde Schlaf.
  • Abends ist es nach der Zeitumstellung auf Sommerzeit wieder eine Stunde länger hell.
  • Die schon für 2019 angekündigte Abschaffung des Wechsels zwischen Sommer- und Winterzeit lässt sich in der Europäischen Union so schnell nicht umsetzen.
  • Vor 2021 kommt es wohl nicht zur Abschaffung des Wechsels zwischen Sommer- und Winterzeit.
In der Nacht zum Sonntag, 31. März 2019 werden die Uhren bei der Zeitumstellung auf Sommerzeit eine Stunde zurückgestellt. 

Gibt es die Zeitumstellung 2019 auf Sommerzeit nur in Deutschland?

  • Nein. 1996 wurden die Regelungen für die Zeitumstellung in der Europäischen Union vereinheitlicht.
  • In allen EU-Ländern gilt: Die Sommerzeit beginnt um 2:00 mitteleuropäischer Zeit am letzten Sonntag im März.
  • Die Sommerzeit endet EU-weit um 2.00 Uhr am letzten Sonntag im Oktober.
  • Auch in der Schweiz (kein EU-Mitglied) wird auf Sommerzeit umgestellt.

Wer profitiert in Deutschland eigentlich von der Zeitumstellung 2019 auf Sommerzeit?

Für Langschläfer ist die Umstellung auf Sommerzeit immer ein Graus. Da diese immer in der Nacht auf Sonntag erfolgt, können sie aber am ersten Tag der Umstellung noch ausschlafen. Dennoch brauchen viele Menschen immer ein paar Tage, bis ihr Bio-Rhythmus sich auf die Sommerzeit eingestellt hat.

Für Sportler und Menschen, die gerne im Freien aktiv sind, ist die Sommerzeit hingegen eine gute Nachricht. Sie bekommen eine Stunde mehr Tageslicht geschenkt. In der Früh bleibt es dafür eine Stunde länger dunkel. Allerdings verschiebt sich der Sonnenaufgang in den Sommermonaten ohnehin nach vorne. Somit wecken uns die Sonnenstrahlen während der Sommerzeit immer früh.

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Video: Achtung: Zeitumstellung 2019 in Deutschland auf Sommerzeit

Zeitumstellung 2019 in Deutschland: Muss ich meine Uhr überhaupt auf Sommerzeit umstellen?

Kommt darauf an, welche Uhr sie wo im Haushalt nutzen. Wer eine Funkuhr auf dem Nachttisch oder sonstwo hat, muss sich nach der Zeitumstellung am Wochenende um gar nichts kümmern. Funkuhren und Fernseher stellen sich automatisch auf die Sommerzeit um. Wissenschaftler der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt (PTB) in Braunschweig übermitteln ein entsprechendes Signal.

Die Bundesanstalt sorgt dafür, dass sich auch die Uhren bei Bahn, Polizei und Feuerwehr auf die Millionstel Sekunde genau anpassen. Entsprechende Zeitsignale gehen am Sonntag zudem an die Steuertechnik von Kraft- und Umspannwerken, Anlagen der Flugsicherung und rund 50.000 Verkehrsampeln.

Erfolgt die Zeitumstellung 2019 auf meinem Handy automatisch?

Bei Smartphones - egal ob iPhone, Android-Gerät oder Windows Phone - ist die Umstellung von Winterzeit auf Sommerzeit automatisiert. Wichtig: Damit die Zeitumstellung automatisch erfolgt, muss man die entsprechende Funktion im Smartphone aktivieren. 

  • Bei Android-Handys geht man im Menü "Einstellungen" in "Datum & Uhrzeit" und aktiviert dort "Autom. Datum/Uhrzeit".
  • Beim iPhone öffnet man zunächst ebenfalls die Einstellungen. Dann klickt man auf "Allgemein" und aktiviert im Menü "Datum & Uhrzeit" die Option "Automatisch einstellen".
  • Bei einem Windows Phone öffnen sie zunächst die „Einstellungen“. Dann tippen sie auf die Option „Datum und Uhrzeit“. Zu guter Letzt wählen Sie „Uhrzeit" aus und aktivieren dort die Option "Automatische Zeitumstellung".

    Nervig ist die Zeitumstellung für alle, die keine Funkuhr haben. Armbanduhren und Wanduhren sowie den alten Tick-Tack-Aufziehwecker im Schlafzimmer muss man nach wie vor von Hand umstellen.

Trotz aller Funksignale kommt es bei der Zeitumstellung immer wieder zu Pannen - wenn man sich halt noch auf Uhren verlässt, die von Hand umgestellt werden. So verschlief CSU-Chef Horst Seehofer 2014 eine für acht Uhr angesetzte Telefonkonferenz mit Kanzlerin Angela Merkel. Er hatte vergessen, seinen Wecker auf Sommerzeit umzustellen. Erst als sein Handy nicht aufhörte zu klingeln, wurde ihm nach eigenen Angaben klar: die Zeitumstellung!

Zeitumstellung 2019 in Deutschland auf Sommerzeit: Welche Eselsbrücken und Sprüche gibt es?

Für die Zeitumstellung gibt es einige Eselsbrücken, mit denen man sich merkt, ob die Uhr vor- oder zurückgestellt wird.

  • „Im Sommer stellt man die Gartenmöbel vor die Tür. Im Winter stellt man sie zurück in den Schuppen.“ (Bei der Zeitumstellung auf die Sommerzeit werden die Uhren vorgestellt und bei der Zeitumstellung auf die Winterzeit wieder zurück.) 
  • „Im Sommer geht man vor die Haustür, weil es warm ist. Im Winter geht man zurück ins Haus, weil es kalt ist.“
  • "Im Frühjahr muss man früher aufstehen." (Bei der Zeitumstellung auf die Sommerzeit wird uns eine Stunde Schlaf gestohlen.) 

Alle gängigen Eselsbrücken zur Zeitumstellung auf die Sommerzeit haben wir bereits zusammengefasst.

Video: Wann wird die Zeitumstellung durch die EU abgeschafft?

Zeitumstellung 2019 in Deutschland: Wann kommt die Abschaffung durch die EU?

Das war nun doch zu Hoppla hopp: Die schon für 2019 angekündigte Abschaffung des Wechsels zwischen Sommer- und Winterzeit lässt sich in der Europäischen Union so schnell nicht umsetzen.

„Frühestens 2021 ist es soweit, dass die Zeitumstellung beendet wird“, sagte Österreichs Verkehrsminister Norbert Hofer als Vorsitzender der EU-Länder. Andernfalls drohe ein „Zeit-Fleckerl-Teppich“ in Europa. Die Gegner des Uhrendrehs müssen sich also gedulden, vor allem in Deutschland.

EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker hatte Mitte September vorgeschlagen, 2019 die Uhr zum letzten Mal umzustellen. Hintergrund war eine Online-Umfrage: Mehr als 80 Prozent der 4,6 Millionen Teilnehmer plädierten für ein Ende der Zeitumstellung, darunter allein 3 Millionen aus Deutschland.

„Die Mehrheit der Menschen in Deutschland hat eine eindeutige Präferenz - ich auch“, sagte Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier der Funke Mediengruppe. „Deshalb plädiere ich wie sie für die Abschaffung der Zeitumstellung und die dauerhafte Sommerzeit.“

Der CDU-Politiker pries noch einmal die Vorteile aus deutscher Sicht: „So könnte man öfter nach der Arbeit noch ein paar Sonnenstrahlen tanken, die Menschen könnten auch in der kalten Jahreszeit länger im Freien aktiv sein, Kinder nach der Kita oder der Schule länger im Hellen draußen spielen.“

Nur: Die Pläne könnten eben auch große Nachteile bringen - das machten die Minister mehrerer EU-Länder bei den Beratungen in Brüssel deutlich. So hat Portugal die dort 1916 eingeführte Zeitumstellung im Laufe der Jahrzehnte bereits mehrfach abgeschafft - und dies immer wieder rückgängig gemacht. Die Menschen hätten sich nicht wohl damit gefühlt, sagte Minister Pedro Marques. „Das jetzige System funktioniert und es bleibt das passendste, zumindest für mein Land.“

Auf EU-Ebene wird nur entschieden, ob es den Wechsel zwischen Winter- und Sommerzeit noch geben soll. Welche Zeit in den einzelnen Ländern gilt, ist nationale Angelegenheit. Die EU-Staaten sollen wählen können, ob sie dauerhaft Winter- oder Sommerzeit haben wollen. Probleme macht nun die Koordinierung zwischen den Ländern.

„Es wäre unsinnig, wenn Deutschland oder Ungarn und Italien und Österreich unterschiedliche Zeitsysteme hätten“, sagte der österreichische Minister Hofer. Vielmehr müssten sich Nachbarstaaten auf ein Modell einigen. „Welches Modell das sein wird, Sommerzeit oder Winterzeit, das werden die Gespräche in den nächsten Monaten zeigen.“

Derzeit gibt es in Mitteleuropa eine große Zeitzone von Polen bis Spanien, zu der Deutschland und 16 weitere EU-Länder gehören. Sie soll zugunsten von Reisenden und Handel möglichst erhalten bleiben. Doch käme für alle 17 Staaten die dauerhafte Sommerzeit, hieße das für Spanien im Winter Dunkelheit bis kurz vor 10.00 Uhr. Einigen sich alle auf Winterzeit, würde es in Warschau im Sommer schon um 03.00 Uhr hell. Die Zeitumstellung zweimal im Jahr dämpft die Extreme.

Mehrere EU-Minister forderten in Brüssel, zunächst die Folgen und möglichen Risiken gründlich zu prüfen. Am Ende plädierten fast alle dafür, jetzt nichts zu überstürzen. Für Deutschland sagte Verkehrsstaatssekretär Guido Beerman zwar, man wolle die Entscheidung nicht auf die lange Bank schieben. Doch sei die „Vermeidung eines Flickenteppichs für uns von zentraler Bedeutung“. Eine endgültige Festlegung auf Sommer- oder Winterzeit wolle auch Deutschland erst im Laufe der Beratungen treffen. 

Zeitumstellung 2019 auf Sommerzeit: Warum wurden die Uhren überhaupt vorgestellt?

Eingeführt wurde die Sommerzeit, um Energie zu sparen. Die Zeitumstellung basierte auf dieser Theorie: Im Sommer wird es früher hell. Dann kann man früher aufstehen und den hellen Tag besser ausnutzen. Damit wird Beleuchtungsenergie gespart. Mittlerweile ist allerdings erwiesen, dass es sich bei dieser Theorie um Wunschdenken handelt (hierzu gleich mehr).

Bis 1977 war die Winterzeit - also die Normalzeit - noch die einzige Zeit in Europa. Dann setzte sich in der Europäischen Gemeinschaft, dem Vorläufer der heutigen EU, die Theorie des Energiesparens durch die Sommerzeit durch. Dazu trug vor allem die Ölkrise des Jahres 1973 bei, die vielen Menschen die Begrenztheit der Energieressourcen vor Augen führte. 

Am 22. Juni 1978 verabschiedete der Bundestag das „Zeitgesetz zur Einführung der Sommerzeit“. Damals koordinierte sich die Bundesregierung mit der DDR-Führung, um unterschiedliche Zeitzonen innerhalb Deutschlands zu vermeiden. Im Jahr 1980 führten die Bundesrepublik und die DDR die Zeitumstellung dann dauerhaft ein.

Sommerzeit 2019: Darum senkt die Zeitumstellung den Stromverbrauch in Deutschland nicht

Längst hat sich die Theorie des Energiesparens durch die Sommerzeit als haltlos erwiesen. Wie das Umweltbundesamt betont, knipsen wir zwar im Sommer abends seltener das Licht an. Dafür wird im Frühjahr und Herbst in den Morgenstunden mehr geheizt. Unterm Strich bringt die Sommerzeit also keine Ersparnis. In einer Stellungnahme hält das Umweltbundesamt fest: „Durch das Vor- und Zurückstellen der Uhren sparen wir keine Energie.“

Dass die Beleuchtung für die Stromkosten eines Haushalts lediglich eine kleine Rolle spielt, hebt der Energiekonzern E.ON hervor. "Licht hat nur einen geringen Anteil am Stromverbrauch - durchschnittlich rund neun Prozent", erklärt Uwe Kolks, Geschäftsführer der E.ON Energie Deutschland. "Den Löwenanteil machen Haushaltsgeräte wie Kühlschrank, Waschmaschine oder Backofen aus - und zwar ganz unabhängig von der Zeitumstellung."

Kritik an der Zeitumstellung kommt auch vom Bundesverband für Energie- und Wasserwirtschaft. In einer Pressemitteilung heißt es: „Die deutsche Energiewirtschaft kann seit Jahren keine Sparwirkung durch den Dreh am Zeiger erkennen."

Zeitumstellung 2019 in Deutschland: Diese Probleme kann uns die Sommerzeit bereiten

Auch nach der Zeitumstellung werden wieder viele Menschen über die Auswirkungen der geklauten Stunde Schlaf klagen. Warum die Zeitumstellung einigen Menschen zu schaffen macht, erklärt der renommierte Psychologe und Schlafforscher Professor Jürgen Zulley von der Universität Regensburg im Interview mit dem Radiosender Bayern 2. „Es ist ja so, dass unser Schlafen und Wachen von inneren Uhren gesteuert werden, die sich nach unserem Tageslicht ändern. Und da ändert sich bei der Zeitumstellung ja nur wenig. Und insofern tun unsere inneren Uhren so, als ob wir im alten Normalzeit-Rhythmus leben. Und wir stehen sozusagen für unseren Körper auch in den folgenden Tagen und Wochen noch eine Stunde zu früh auf. Dann sind die Hormone oder andere Funktionen des Körpers noch nicht hochgeregelt. Sie befinden sich eigentlich noch im Schlaf. Und trotzdem muss man früher aufstehen und zur Arbeit gehen.“

Wie eine im März 2017 veröffentlichte Forsa-Untersuchung für die Krankenkasse DAK-Gesundheit belegt, gaben 27 Prozent der Befragten an, gesundheitlich unter der Zeitumstellung auf Sommerzeit zu leiden. Die häufigsten Beschwerden: Müdigkeit, Angeschlagenheit und Schlafstörungen. Rund drei Millionen Menschen nehmen nach einer DAK-Hochrechnung sogar Schlafmittel, um besser mit dem Zeitverlust durch die Zeitumstellung klarzukommen.

Auch Tiere leiden unter der Zeitumstellung auf die Sommerzeit: Die Fütterungszeiten sind einem Rhythmus angepasst und können nicht einfach um eine Stunde verschoben werden, klagen Landwirte. Auch Milchkühe müssen sich auf neue Melkzeiten erst einstellen und geben zunächst weniger Milch.

Zudem bringt die Zeitumstellung nachweislich Verkehrsgefahren mit sich. Einige Studien kamen zu dem Ergebnis, dass es am Montagmorgen nach der Umstellung auf die Sommerzeit mehr Unfälle als an anderen Montagen gibt. 

Nach der Zeitumstellung auf Sommerzeit steigt laut ADAC auch die Gefahr für Wildunfälle. Denn: „Die Zeitumstellung hat auf Rehe und Wildschweine keinerlei Wirkung. Sie sind wie gewohnt in der Morgendämmerung unterwegs.“ Die Dämmerung falle zu Beginn der Sommerzeit genau mit dem Berufsverkehr zusammen. „Der ADAC rät daher in dieser Zeit besonders vorausschauend und mit genügend Abstand zu fahren.“ 

Aus der Landwirtschaft ist bekannt, dass Kühe bis zu zwei Wochen benötigen, um sich auf die neuen Melkzeiten umzustellen – deshalb haben sich einige Allgäuer Bauern Jahrzehnte später einfach geweigert, eine neuerliche Umstellung mitzumachen.

Zeitumstellung 2019 in Deutschland: Sind der Termin für die Umstellung auf Sommerzeit und der Frühlingsanfang identisch?

Nein, es sind verschiedene Termine. Wie auch schon im Vorjahr ist 2019 die Zeitumstellung nach dem Frühlingsanfang. Für den Frühlingsbeginn gibt es sogar drei verschiedene Termine: Den astronomischen oder kalendarischen, Frühlingsanfang (20. März), den meteorologischen Frühlingsanfang (1. März) und den phänologischen Frühlingsanfang (der an kein bestimmtes Datum gebunden ist). 

Wann endet die Sommerzeit 2019 in Deutschland?

Genau wie für die Zeitumstellung auf Sommerzeit im Frühjahr gibt es auch für die Umstellung auf Winterzeit im Herbst ein festes Datum. Die Sommerzeit endet immer am letzten Sonntag im Oktober um 3 Uhr in der Früh. Dann werden die Uhren auf 2 Uhr zurückgestellt und die Winterzeit beginnt. Langschläfer dürfen sich schon auf den Sonntag , 27. Oktober 2019 freuen. Dann bekommen sie mit der Umstellung auf die Winterzeit wieder eine Stunde Schlaf geschenkt.

EU-Abstimmung zur Sommerzeit

Juncker: EU-Kommission wird Zeitumstellung abschaffen

fro/pak/Video:snackTV

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Kommentare

autoweltAntwort
(0)(0)

Vor der Europäischen "Union" hieß sie EG, also Europäische "Gemeinschaft" und jetzt EU, also Europäische "Union". Angestrebt ist so etwas wie die Vereinigten Staaten von Europa und die Abschaffung der Nationalstaaten.
Wer fragt die Bevölkerung? Ach, die könnte dabei nur stören!

Fridolin4
(2)(0)

Was ist denn da so schwierig? Wir haben unsere Zeitzonen mit den
Standardzeiten, bei uns ist dies die MEZ. Abschaffung der Zeitumstellung
kann also nur bedeuten. ganzjährig auf diese Zeit umstellen (galt bei
uns bis 1980). Hier bräuchte nur die bestehende Sommerzeitverordnung
mit einem Klacks außer Kraft gesetzt werden. Die Sommerzeit ist doch
keine Standardzeit, sondern eine Ausnahmezeit, die seinerzeit eingeführt
wurde, um Energie zu sparen - was ja nicht eintrat.

Die Zeitumstellung ist außerdem kein Wunschkonzert. Es war der größte
Blödsinn, die einzelnen Länder entscheiden zu lassen, welche Zeit sie
haben wollen. Ganz abgesehen davon, dass ganzjährige Sommerzeit Unfug
ist (vor allem wegen der Nachteile im Winter), ist es falsch, eine
Ausnahmezeit, die für einige Sommermonate gedacht war, auf das ganze
Jahr auszudehnen, statt sie abzuschaffen. Dann hätten wir sozusagen die
Osteuropäische Zeit (OEZ).

Man kann jetzt schon vorhersehen, dass
sich bei der jetzigen Vorgehensweise der EU wahrscheinlich langfristig
überhaupt nichts ändern wird, dass es also wahrscheinlich bei dem
jetzigen Modus mit 2maliger Zeitumstellung pro Jahr bleiben wird. Dabei
wäre es so einfach: Es einfach bei der Zeit zu belassen, die wir jetzt
im Winter haben ( = Normalzeit, Standardzeit - fälschlicherweise
Winterzeit genannt) - und schon am 31.03.2019 keine Umstellung mehr
vorzunehmen. Man könnte ja dann im Sommer wo möglich die Arbeitszeiten 1
Stunde früher beginnen lassen - was der Sommerzeit entsprechen würde
(aber ohne Zeitumstellung).

Natürlich kann man Zeitzonen auch
ändern. So gehört Spanien eigentlich zur WEZ und Polen zur OEZ. Für uns
wäre jedoch die OEZ die falsche Zeit. Wer unbedingt die Sommerzeit haben
möchte, sollte sich halt mit der Zeitumstellung abfinden. Alles kann
man auch nicht haben. Ganzjährige Sommerzeit ist jedoch - wie schon
gesagt - Unfug. Maßgebliche Politiker - wie Herr Altmeier - fallen auch
noch darauf herein. Dabei sollte man wissen, dass einige Länder wie
Großbritannien (1971) und Rußland (2014) wieder die ganzjährige
Sommerzeit abgeschafft haben und zur ganzjährigen Normalzeit
übergegangen sind, nachdem sich herausstellte, dass sie vor allem im
Winter nur Nachteile bringt. Muss man denn den gleichen Fehler immer
wieder machen?

shivamichAntwort
(0)(0)

Ich finde es erschreckend, wie ignorant und abgestumpft doch viele sind...wenn es wenigstens
Sinn machen würde, aber es hat sich erwiesen, es macht keinen Sinn und für die, die es abends
gerne länger hell haben wollen, können doch einfach eine Stunde früher mit der Arbeit anfangen
und haben dann früher Feierabend. Das muss aber doch nicht für alle gelten!!!