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Waldbesitzer warnen eindringlich vor einer erhöhten Waldbrandgefahr. (Archivbild)

Südwesten Deutschlands

Massive Waldbrandgefahr

Berlin - Waldbesitzer warnen eindringlich vor einer erhöhten Waldbrandgefahr. Die tagelange Hitzewelle Anfang Juli hat viele Waldstücke sehr trocken werden lassen.

Wegen der gestiegenen Waldbrandgefahr in vielen Teilen Deutschlands haben Waldbesitzer die Menschen aufgefordert, sich genau an Verhaltensregeln zu halten. "Ein Großteil der Brände geht auf das Konto von Brandstiftern und leichtsinnigen Waldbesuchern", erklärte die Arbeitsgemeinschaft Deutscher Waldbesitzerverbände am Donnerstag in Berlin. Der Verband verwies unter anderem darauf, dass von Anfang März bis Ende Oktober in den Wäldern Rauchverbot bestehe.

Ein Feuer zum Grillen dürfe nur an offiziellen, fest eingerichteten Feuerstellen entzündet werden, mahnten die Waldbesitzer weiter. Das Feuer müsse zudem ständig kontrolliert werden. Wer einen Waldbrand entdeckt, sollte zudem umgehend die Feuerwehr alarmieren.

Vor allem in Südwesten Waldbrandgefahr

Der Verband verwies darauf, dass laut einer Statistik des Bundeslandwirtschaftsministeriums im vergangenen Jahr 429 Brände verzeichnet wurden, die eine Fläche von 120 Hektar zerstörten. Dabei gingen demnach 103 Brände auf Fahrlässigkeit und 84 auf Vorsatz zurück. Zudem blieb die Ursache in 176 Fällen im Dunkeln.

Angesichts der langen Trockenheit besteht vor allem im Südwesten Deutschlands eine erhöhte Waldbrandgefahr. Für viele Regionen Baden-Württembergs wurde für Freitag die höchste Warnstufe ausgerufen. Dann werden zum Teil erneut Temperaturen um die 35 Grad erwartet. Anfang Juli hatte es in Deutschland bereits eine tagelange Hitzewelle gegeben.

afp

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