Warum ein Firmenboss 12,2 Millionen verschenkt

Sydney  - In Australien wohnt der wohl beste Chef der Welt: Stolze 12,2 Millionen Euro hat ein Busunternehmer an seine Mitarbeiter verschenkt. Woher das Geld stammte und warum er das tat:

Der australische Busunternehmer Ken Grenda hat seine Beschäftigten mit umgerechnet knapp 12,2 Millionen Euro an dem Verkauf seiner Traditionsfirma beteiligt.

„Ein Unternehmen ist nur so gut wie seine Mitarbeiter. Und unsere Mitarbeiter sind fantastisch“, sagte der 79-Jährige nach einem Bericht der Zeitung „Herald Sun“ (Mittwoch). Insgesamt verteilte Grenda Boni im Wert von 15 Millionen australischen Dollar - die Belegschaft wusste vorher davon nichts. Den neuen Eignern rang er zudem die Zusage ab, alle Mitarbeiter weiterzubeschäftigen.

Durchschnittlich entfielen auf jeden der rund 1800 Angestellten etwa 8300 australische Dollar. Die Höhe der Prämie richtete sich nach dem Dienstalter. „Wir haben hier Leute, die schon in zweiter Generation bei uns arbeiten. Ein Kollege macht schon seit 52 Jahren den selben Job“, erzählte der Firmengründer, der in den Medien nun als „bester Boss“ Australiens bezeichnet wird. Einige Mitarbeiter brachen vor Freude in Tränen aus, andere riefen beim Blick auf ihren Kontoauszug verdutzt bei der Bank an, weil sie dachten, es handele sich um einen Irrtum. Das 1945 gegründete Unternehmen ist im Linienverkehr tätig ist und stellt auch Reisebusse her.

Die irrsten wahren Geschichten der Welt

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dpa

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