+
Das antike Pompeji wurde durch den Ausbruch des Vulkans Vesuv im Jahre 79 v.Chr. zerstört. (Illustration)

Wasser lässt antikes Gladiatoren-Gebäude einstürzen

Rom - Regenwasser hat ein Gladiatoren-Gebäude im antiken Pompeji ausgeknockt: Das Haus, in dem zu Zeiten des alten Roms die Gladiatoren trainierten, stürzte am frühen Samstag zusammen, wie italienische Behörden in Rom mitteilten.

Niemand wurde verletzt; das Gebäude war geschlossen. Eindringendes Wasser nach starken Regenfällen hat möglicherweise den Boden aufgeweicht und den Zusammenbruch von Teilen der Wände, der Fassade und des Daches bewirkt, wie Roberto Cecchi vom Kulturministerium berichtete. In dem 40 Quadratmeter großen Raum hatten die Gladiatoren - das waren Berufskämpfer - trainiert, bevor sie sich dem Kampf in dem nahen Amphitheater stellten.

Pompeji am Golf von Neapel wurde im Jahr 79 vor Christus durch einen Ausbruch des Vesuvs zerstört. Bei dem Vulkanausbruch kamen Tausende Menschen ums Leben. Die Stadt wurde unter einer sechs Meter hohen Ascheschicht begraben. In der Moderne wurde Pompeji zum beliebten Forschungsobjekt von Archäologen.

dpa

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

British Airways will Flugbetrieb nach Panne normalisieren
Lange Schlangen, verärgerte Passagiere: Ein Ausfall der IT-Systeme hat bei der Fluggesellschaft British Airways Chaos ausgelöst. Die BA strebt jetzt einen "fast normalen …
British Airways will Flugbetrieb nach Panne normalisieren
Privatjet von Elvis versteigert
Washington (dpa) - Ein Privatjet, der einst von Rock'n'Roll-Legende Elvis Presley (1935-1977) genutzt wurde, ist jetzt bei einer Online-Auktion versteigert worden.
Privatjet von Elvis versteigert
Tierquälerei: Männer füllen kleinen Alligator mit Bier ab 
Tierschützer und Snapchat-User sind über diese Art der Tierquälerei entsetzt: Zwei Männer haben einen kleinen Alligator Bier verabreicht und die Bilder davon ins Netz …
Tierquälerei: Männer füllen kleinen Alligator mit Bier ab 
tz-Interview zum Superteleskop: „In Geschichte des Universums blicken“
Der Bau des neuen Superteleskop ELT läuft. Im Interview erklärt Dr. Bruno Leibundgut von der Garchinger ESO-Zentrale, was es damit auf sich hat.
tz-Interview zum Superteleskop: „In Geschichte des Universums blicken“

Kommentare