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Nach Vorwürfen sexueller Belästigung will der WDR Klarheit schaffen und hat sich dafür dafür Hilfe von außen geholt. Die kampferprobte frühere Gewerkschafterin Monika Wulf-Mathies soll prüfen, wie der Sender mit Belästigungs-Hinweisen umgegangen ist. Foto: Oliver Berg

Erneute Belästigungsvorwürfe

WDR stellt zweiten Mitarbeiter frei

Köln (dpa) - Der Westdeutsche Rundfunk (WDR) hat einen weiteren Mitarbeiter nach Vorwürfen sexueller Belästigung freigestellt. Eine WDR-Sprecherin bestätigte einen Bericht der "Bild"-Zeitung, nach dem es sich um einen "hochrangigen" Mitarbeiter handele.

Weitere Angaben zur Person sowie zu den konkreten Vorwürfen mache der Sender aus Gründen des Persönlichkeitsschutzes nicht. Erst vor wenigen Wochen war ein ehemaliger ARD-Auslandskorrespondent wegen des Vorwurfs sexueller Belästigung vom WDR bis auf weiteres freigestellt worden.

Die WDR-Geschäftsleitung hatte Mitte April ein Maßnahmenpaket für eine bessere Vorbeugung beschlossen und eine dauerhafte externe Ombudsstelle angekündigt, an die sich Betroffene wenden können.

Am vergangenen Donnerstag hatte der Sender angekündigt, die frühere Gewerkschaftschefin und EU-Kommissarin Monika Wulf-Mathies werde in "völliger Unabhängigkeit" prüfen, wie der WDR mit Hinweisen auf sexuelle Belästigung umgegangen sei.

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