Wegen eines begrabenen "Elfensteins"?

Mysteriöse Unglücksfälle beschäftigen Island

Reykjavik - Elfen spielen in Island für viele Menschen eine wichtige Rolle. Daher verwundert es nicht, dass eine Häufung von Unfällen an einer angeblichen Heimstatt der Fabelwesen ein Gesprächsthema ist.

Seit Straßenarbeiter im August vergangenen Jahres einen "Elfenstein" unter einer Ladung Sand begruben, waren die Bauarbeiten in Siglufjörður von Unglücken überschattet, wie die isländische Zeitung Morgunbladit am Dienstag berichtete.

Sveinn Zóphóníasson von der zuständigen Baufirma erzählte, dass die Straße von enormen Schlammmengen überspült worden sei. Ein Bauarbeiter fiel und verletzte sich, Bulldozer funktionierten plötzlich nicht mehr, ein Journalist versank bis zum Bauch im Schlamm und musste gerettet werden. "Niemand hatte an den Stein Álfkonusteinn gedacht", sagte Zóphóníasson der Zeitung. Letzte Woche forderte die Stadtverwaltung die Straßenbaubehörde auf, den Stein wieder frei zu legen und zu reinigen.

In Island glauben viele Menschen an Elfen und respektieren ihre Heimstätten. Bereits in anderen Fällen wurde Straßen verlegt, um die Wesen nicht zu stören.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa

Auch interessant

Mehr zum Thema

Meistgelesene Artikel

Polizei hört am Flughafen Männer etwas schreien - sofort Festnahme
Zwei Betrunkene haben Nazi-Parolen am Flughafen gebrüllt. Die Polizei schritt ein.
Polizei hört am Flughafen Männer etwas schreien - sofort Festnahme
Blinder bei Brand alleine in Wohnung: Spektakulärer Feuerwehr-Einsatz auf Balkon
In München hat die Feuerwehr einen blinden Mann aus seiner brennenden Wohnung gerettet. Eine Passantin war auf den Notfall aufmerksam geworden.
Blinder bei Brand alleine in Wohnung: Spektakulärer Feuerwehr-Einsatz auf Balkon
Tanker mit 9000 Tonnen Gefahrgut auf Grund gelaufen - mögliche Folgen waren beängstigend
Vor Cuxhaven lief ein Tanker mit 9000 Tonnen Gefahrgut auf Grund. Die möglichen Folgen der Havarie waren wirklich beängstigend. Der Plan der Retter ging auf.
Tanker mit 9000 Tonnen Gefahrgut auf Grund gelaufen - mögliche Folgen waren beängstigend
Teenager war auf Schulweg verschwunden: Mädchen (13) nach vier Tagen wieder da
Die 13-jährige Luciana B. verschwand auf dem Schulweg. Nun wurde der Teenager von der Polizei im Stadtgebiet von Bremen entdeckt. Sie wurde vier Tage vermisst.
Teenager war auf Schulweg verschwunden: Mädchen (13) nach vier Tagen wieder da

Kommentare