Er wollte mit seiner Familie feiern

Krebsdiagnose: Sterbender Vater verlegt Weihnachten vor

Pevensey - Um ein einziges Mal mit seinem Sohn gemeinsam Weihnachten feiern zu können, hat ein Brite auf eine etwas ungewöhnliche Methode zurückgegriffen.

Jay Clark aus Pevensey in Großbritannien ist 41 Jahre alt und stolzer Vater eines 10 Monate alten Sohnes. Baby Maxie ist sein Ein und Alles, ein Wunderbaby. Ärzte hatten ihm nämlich gesagt, er und seine Freundin Caroline (37) würden niemals Kinder bekommen können. Mehrere künstliche Befruchtungen schlugen fehl - dann wurde Caroline schwanger.

Weihnachten mit seinem Sohn zu feiern, das war ein großer Wunsch von Jay Clark. Doch das Schicksal machte ihm einen Strich durch die Rechnung.

Eine schlimme Diagnose

Noch während der Schwangerschaft seiner Freundin wurde Jay mit starken Bauchschmerzen in eine Klinik eingewiesen. Die Diagnose: Ein Tumor in der Bauchspeicheldrüse - inoperabel. Eine Chemotherapie wurde eingeleitet. Zunächst schlug sie an, es schien aufwärts zu gehen.

Doch nach Maxies Geburt kehrte der Krebs mit voller Wucht zurück und zerstörte das junge Familienglück. Im September entschied sich Jay gegen eine weitere Chemotherapie. Er wollte die letzten Monate mit seinem Sohn in Ruhe genießen, voll und ganz für ihn da sein und jede Minute auskosten.

Sogar der Weihnachtsmann kam früher

Da nicht sicher ist, wie lange Jay noch leben wird, hat er dass Weihnachtsfest nun etwa einen Monat verfrüht gefeiert. Sogar den Weihnachtsmann ließ er kommen. Und um den magischen Moment zu erleben, wie der kleine Maxie seinen ersten Schnee sieht, half eine kleine Schneekanone aus.

„Das vorgezogene Weihnachten war etwas, auf das ich mich freuen konnte. Fast hätte ich es aber nicht geschafft“, erzählte Jay dem britischen „Mirror". In der Nacht zuvor habe er solche Schmerzen gehabt, dass seine Frau ihm Morphium verabreichen musste.

Die Familie als Kraftquelle

„Maxie lässt mich weitermachen“, so Jay. „Er ist in vielerlei Hinsicht ein kleines Wunder. Jeder von uns kann Krebs bekommen. Der Unterschied ist, dass ich den Luxus habe, ungefähr zu wissen, wann ich sterben werde. Das gibt mir Zeit, mich darauf vorzubereiten.“

Die Familie ist dankbar für jeden weiteren Tag, den sie gemeinsam erleben darf. Jay hofft, nun auch das richtige Weihnachten am 24. Dezember miterleben zu können - und womöglich sogar noch Maxies ersten Geburtstag am 9. Januar.

kah

Rubriklistenbild: © Screenshot/Facebook/Caroline Donoghue

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