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Weihnachtszeit, Feierzeit: Im Advent stehen oft jede Menge Weihnachtsfeiern an. Und für die gelten eigene Regeln.

Do's and Don'ts

Was Sie machen und was Sie lassen sollten: Knigge für die Weihnachtsfeier

Alle Jahre wieder steht sie an: die Weihnachtsfeier. Muss man da hingehen? Wie viel darf man trinken? Im Weihnachtsfeier-Knigge erfahren Sie, was erlaubt ist - und was Sie besser vermeiden.

Weihnachtsfeier: Das sollten Sie eher tun

  • Oberstes Gebot: Auf jeden Fall hingehen. Wenn die Firma zur Weihnachtsfeier einlädt, dann sollten Sie diese Einladung annehmen. Der Grund dafür ist einfach: Dann sieht der Chef, dass Sie auch außerhalb der Bürozeiten Lust haben, etwas für die Firma zu tun. Denn die Weihnachtsfeier ist ja so eine Art Kollegen-Pflege. Wer allerdings aus einem triftigen Grund nicht kommen kann, sollte den Grund - zumindest soweit das möglich ist - auch nennen.
  • Sie gehen immer mit den gleichen Leuten Mittagessen? Das sollten Sie auf der Weihnachtsfeier unbedingt ändern und sich gerade zu den Kollegen setzen, mit denen Sie sonst nicht so viel zu tun haben. Wo sonst als bei einem gemütlichen Essen lernt man sich schließlich besser kennen?
  • Wenn auch Ihre Partner zur Weihnachtsfeier eingeladen sind, dann sollten Sie die unbedingt vorstellen. Denn die Kollegen möchten ja wissen, mit wem sie es zu tun haben. Und der Partner soll ja auch nicht den gesamten Abend allein in der Ecke verbringen, weil er sich mit niemandem unterhalten kann.

Weihnachtsfeier: Das sollten Sie eher vermeiden

  • Lästerrunden sind gerade auf Weihnachtsfeiern schnell gebildet - nach ein paar Gläsern Glühwein oder Bier klatscht und tratscht es sich schließlich viel leichter. Dennoch ist die Weihnachtsfeier dafür nicht der richtige Ort - denn irgendjemand hört immer mit.
  • Und dann gibt es natürlich auch die Sache mit dem Du und dem Sie. In Feierlaune ist alles sehr viel entspannter und da geht man viel leichter vom Sie zum Du über. Aber Vorsicht: Wenn Sie der Chef zu späterer Stunde auf einmal duzt, ist es ratsam, erst mal den nächsten Arbeitstag abzuwarten. Sagt er dann immer noch Du, geht alles klar. Wenn nicht, hat er es in bierseliger Laune vielleicht mit dem informellen Du übertrieben und kann sich gar nicht mehr dran erinnern.
  • Und noch eine Sache, bei der man in Bezug auf den Chef ein bisschen aufpassen sollte: Auf einer Weihnachtsfeier sollten Sie auf gar keinen Fall fragen, ob demnächst mal eine Gehaltserhöhung drin ist. Das gehört da nicht hin.
  • Zu viel Haut zeigen gehört ebenfalls nicht auf die Weihnachtsfeier. Das offenherzige Dekolleté sollte auf dem Oktoberfest bleiben.
  • Dass das Bier in Strömen fließt, ist auch eher etwas für die Wiesn: Auf der Weihnachtsfeier dagegen, gilt die Devise: Bloß nicht zu viel trinken. Das lässt die Hemmschwelle sinken und im schlimmsten Fall sogar Dinge tun, an die man sich am nächsten Morgen vielleicht gar nicht mehr erinnern möchte - zum Beispiel hemmungslos tanzen oder in einer dunklen Ecke mit dem Praktikanten herumknutschen. Der Oh-Gott-ist-mir-das-alles-peinlich-Tag-danach lässt sich aber trotzdem vermeiden.
  • Krank machen gilt an dem Tag nach der Weihnachtsfeier übrigens unter keinen Umständen: Auch wenn der Kater noch so groß ist - Erscheinen ist absolute Pflicht. Also Kopfschmerztablette einwerfen, Zähne zusammenbeißen, lächeln. Und den Kaffee nicht vergessen.

Weihnachtsfeier: Das könnten Sie vielleicht mal anders machen

Damit nicht jede Weihnachtsfeier wie die andere ist und man sie nach ein paar Jahren nicht mehr unterscheiden kann, lohnt es sich, über neue Weihnachtsfeiermodelle nachzudenken. Zum Beispiel ein internationales Fest, wenn die Mitarbeiter aus aller Welt kommen. Jeder kann Traditionen und Bräuche aus seinem Land vorstellen - und schon hat die Weihnachtsfeier einen neuen Anstrich. In diesem Sinne: Besinnliche Feiertage.

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