Nach dem Doppelmord in Weilerbach (Rheinland-Pfalz) fahndet die Polizei weiter nach dem Tatverdächtigen.
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Nach dem Doppelmord in Weilerbach (Rheinland-Pfalz) fahndet die Polizei weiter nach dem Tatverdächtigen.

Doppelmord nahe Kaiserslautern

Zwei Leichen in Wohnhaus gefunden: Tatverdächtiger Sohn stellt sich Polizei

  • Fabian Müller
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  • Martina Lippl
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In einem Wohnhaus in Weilerbach bei Kaiserslautern hat die Polizei zwei Leichen gefunden. Die Polizei suchte mit Hochdruck nach einem Tatverdächtigen. Nun gibt es eine überraschende Wende.

Update vom 11. März, 15.07 Uhr: Zwei Tage nach dem Leichenfund in einem Gehöft in Weilerbach hat sich der Tatverdächtige nach Angaben der Polizei gestellt. Der Gesuchte stellte sich kurz vor 14 Uhr bei einer Polizeiinspektion in Kaiserslautern. Der Mann wurde festgenommen und befindet sich demnach in Polizeigewahrsam.

Nach einem 38-jährigen Tatverdächtigen war rund um Weilerbach intensiv gefahndet worden.

Update vom 10. März, 13.50 Uhr: Nach dem Doppelmord in Weilerbach gibt es zunächst keine Spur von den Tatverdächtigen 38-Jährigen. Die Polizei weitet die Fahndung am Mittwochnachmittag auf ein Waldgebiet südlich von Rodenbach aus. „Ein Polizeihubschrauber unterstützt uns aus der Luft“, twittert die Polizei Karlsruhe. Und bittet die Bevölkerung den Bereich zu meiden.

Die Ermittler gehen davon aus, dass sich der Tatverdächtige in „einer psychischen Ausnahmesituation“ befindet. Wer den gesuchten Daniel M. sieht, sollte umgehend den Notruf 110 wählen. „Bitte nicht selbst versuchen, ihn anzusprechen“, empfiehlt die Polizei. Ebenso bitten die Einsatzkräfte darum keine Anhalter mitzunehmen.

Der 38-Jährige soll am Sonntagabend einen Carport, eine Garage und eine angrenzende Scheune angezündet haben. Nach bisherigen Erkenntnissen handelt es sich bei allen Taten um Beziehungstaten, teilt die Polizei am Mittwoch mit.

Update vom 10. März, 9.56 Uhr: In und um den Ort Weilerbach (Rheinland-Pfalz) fahndet die Polizei weiter fieberhaft nach dem Tatverdächtigen. Weiterhin sind viele Einsatzkräfte vor Ort.

„Bitte nehmt in dem Bereich keine Anhalter mit!“, twittert die Polizei Kaiserslautern. „Aktuell besteht keine konkrete Gefahr für Unbeteiligte, dennoch ist Vorsicht geboten. Melden Sie Verdächtiges der Polizei!“

Schon am Dienstag hatte die Polizei Fotos von dem Tatverdächtigen Daniel M. (38) veröffentlicht (siehe Update vom 9. März 22.25 Uhr). Er soll seine Mutter (60) und ihren Lebensgefährten (65) getötet haben.

„Wir gehen davon aus, dass er zu Fuß unterwegs ist“ - Fahndung nach Leichenfund in Weilerbach

Update vom 10. März, 8.01 Uhr: „Wenn Sie Verdächtiges beobachten, informieren Sie uns. Im Notfall 110 für Hinweise 0631 369-2999“, twittert die Polizei Kaiserslautern am Mittwochmorgen. Die Fahndung nach dem Tatverdächtigen dauert demnach weiter an.

„Wir gehen davon aus, dass er zu Fuß unterwegs ist. Der Radius ist also relativ klein“, sagte ein Polizeisprecher am Mittwochmorgen. Eine Spur gebe es aber noch nicht. Die Ermittler fahnden seit Dienstagabend öffentlich nach dem 38 Jahre alten Daniel Mentel. „Wir schließen nicht aus, dass er bewaffnet ist.“

Bei der Suche waren nach Angaben vom Dienstag Spezialkräfte, ein Polizeihubschrauber sowie Personenspürhunde im Einsatz. Gefahndet wird in der 5.000-Einwohner-Gemeinde Weilerbach und im benachbarten Rodenbach (Kreis Kaiserslautern). Die Hintergründe sowie mögliche Motive der Tat waren zunächst unklar.

Update vom 10. März, 6.04 Uhr: Nach einem Doppelmord in Weilerbach nahe Kaiserslautern sucht die Polizei weiter nach dem Tatverdächtigen Daniel M. (siehe Update vom 9. März, 22.25 Uhr). In der Nacht auf Mittwoch fahndet die Polizei mit einem Großaufgebot Polizei nach dem 38-jährigen Sohn eines Mordopfers fortgesetzt. Der Mann gilt als tatverdächtig.

Die beiden Mordopfer - eine Frau (60) und eine 65 Jahre alter Mann waren von der Polizei am Dienstagmorgen (9. März) auf einem Gehöft in Weilersbach (Rheinland-Pfalz) entdeckt worden. Dass die beiden erschossen wurden, wollte ein Sprecher der Polizei am Dienstag „weder bestätigen noch dementieren“. Die Polizei geht nach Angaben eines Polizeisprechers von einem Tötungsdelikt aus. Die Frau und der Mann seien nicht verheiratet, aber vermutlich ein Paar gewesen.

Die Polizei bittet die Bevölkerung um Mithilfe: „Wer weiß, wo sich der Gesuchte aufhält oder sonstige Hinweise geben kann, wird gebeten, sich umgehend mit der nächsten Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen. Das Polizeipräsidium Westpfalz hat unter der Telefonnummer 0631 369-29 99 ein Hinweistelefon geschaltet“, heißt es im Fahndungsaufruf des Polizeipräsidiums.

Nach einem mutmaßlichen Gewaltverbrechen in Weilerbach in der Pfalz sucht die Polizei mit großem Aufgebot nach einem Verdächtigen.

Leichenfund in Weilerbach: Polizei fahndet mit Foto nach Tatverdächtigem

Update vom 9. März, 22.25 Uhr: Die Polizei fahndet nun öffentlich nach Daniel M. Die Beamten gehen davon aus, dass der 38-Jährige in Weilerbach bei Kaiserslautern am 9. März seine 60-jährige Mutter sowie ihren 65-jährigen Lebensgefährten getötet hat. M. steht außerdem in Verdacht, in der Nacht vom 7. auf den 8. März in Mackenbach und Erzenhausen zwei Brände gelegt zu haben. Dabei entstand hoher Sachschaden, verletzt wurde niemand.

Die Polizei schreibt auf ihrer Homepage: „Der Tatverdächtige ist etwa 1,75 Meter groß und von normaler Statur. Er hat braune, leicht lockige Haare, die Schläfen sind grau meliert. Zuletzt war er mit einer dunkelgrünen Cargo-Arbeitshose und einer dunkelgrauen Softshelljacke bekleidet; er trug schwarze Arbeitsschuhe.“ Das Hinweistelefon ist unter 0631/3692999 erreichbar.

Update vom 9. März, 20.26 Uhr: Ein Polizeisprecher teilte am Abend mit, dass es sich bei dem Täter mutmaßlich um den Sohn der getöteten 60 Jahre alten Frau handelt. Es werde weiterhin per Hubschrauber sowie zusätzlich nun mit Personenspürhunden nach dem 38-jährigen Tatverdächtigen gefahndet.

Es gebe noch keine Erkenntnisse über mögliche Motive der Tat, die Ermittlungen dauerten an, sagte der Sprecher. Dabei gehe man auch Zeugenhinweisen nach.

Update vom 9. März, 18.42 Uhr: Die Polizei hat bekanntgegeben, dass die Fahndungsmaßnahmen ausgeweitet werden. Auf Twitter schrieb die Polizei Kaiserslautern, dass nun nicht nur in Weilerbach, sondern auch in Rodenbach nach dem Täter gesucht wird. Auch dort sollen Anwohner wenn möglich zu Hause bleiben und den Bereich meiden, so die Polizei.

Nach Leichenfund: Polizei-Großeinsatz in Weilerbach (Rheinland-Pfalz).

Leichenfund in Weilerbach - Polizei: „Gehen von einem Tötungsdelikt aus“

Erstmeldung vom 9. März: Kaiserslautern - Die Polizei bittet via Twitter keine Spekulationen oder Gerüchte zu verbreiten. Seit zirka 14 Uhr läuft ein Großeinsatz in Weilerbach bei Kaiserslautern (Rheinland-Pfalz). Die Polizei hat in einem Haus in dem Ort zwei Leichen entdeckt. Die Fahndung nach dem Tatverdächtigen läuft seit Dienstagmorgen. Der Verdächtige ist möglicherweise bewaffnet. Mit einem Spezialeinsatzkommando und Hubschraubern fahnden die Ermittler nach dem möglichen Täter.

Zwei Leichen in Gehöft in Weilerbach bei Kaiserslautern entdeckt

Die Toten, eine 60 Jahre alte Frau und ein 65 Jahre alter Mann, seien am Morgen in dem Gehöft entdeckt worden, teilte das Polizeipräsidium Westpfalz am Dienstag mit. „Wir gehen von einem Tötungsdelikt aus“, sagte ein Sprecher.

Die Frau und der Mann seien nicht verheiratet, aber vermutlich ein Paar gewesen. Die Polizei suche mit einem verstärkten Aufgebot und unter anderem per Hubschrauber nach einem 38 Jahre alten Tatverdächtigen. „Wir schließen nicht aus, dass er bewaffnet ist.“

Per Twitter teilte die Polizei mit: „Wenn Sie sich zurzeit in Weilerbach aufhalten, bleiben Sie bitte in einem Gebäude.“ Weitere Details waren zunächst unklar. In Weilerbach leben etwa 5000 Menschen. Die Landstraße L356 zwischen Hirschhorn und Weilerbach im Landkreis Karlsruhe ist während des Einsatzes gesperrt, twittert die Polizei. Weitere Einzelheiten sind zunächst noch unklar.

Die Polizei hatte nach eigenen Angaben am Nachmittag noch keinen konkreten Hinweis auf den möglichen Aufenthaltsort des Verdächtigen. „Befragungen laufen“, hieß es. Die Ermittler seien auch mit zivilen Kräften vor Ort. Mehrere Straßen, unter anderem in einen Nachbarort, waren gesperrt. (ml/fmü/dpa)

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