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Ein Schild mit den Vornamen der beiden Opfer ist an der Arztpraxis zwischen Kerzen zu sehen.

Weilerbach: Trauerfeier für tote Ärzte

Weilerbach/Kaiserslautern - Mit einer Trauerfeier im pfälzischen Weilerbach soll am Freitag den beiden erschossenen Ärzten gedacht werden.

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Schießerei in Praxis: Täter schon länger auffällig

Geplant sei eine allen Bürgern offen stehende Andacht in der protestantischen Kirche, sagte Ortsbürgermeister Horst Bonhagen (SPD) am Mittwoch. Ein 78-jähriger Rentner hatte die beiden ortsbekannten Mediziner am Montag in ihrer Praxis getötet, danach nahm er sich selbst das Leben. Er hatte sich bei den Ermittlungen der Polizei als Waffennarr entpuppt, der an Verfolgungswahn litt.

Pfalz: Tödliche Schüsse in Arztpraxis

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Obduktionsergebnis liegt vor

Inzwischen liegt das Obduktionsergebnis der beiden Mediziner vor. “Die beiden 48 und 63 Jahre alten Männer sind jeweils durch eine einzige Kugel gestorben“, sagte eine Polizeisprecherin am Mittwoch in Kaiserslautern.

Die Ermittler versuchen derweil weiter, die genauen Hintergründe der Tat aufzuklären. Dazu würden weitere Nachbarn und Zeugen befragt, sagte ein Polizeisprecher in Kaiserslautern. Das Landeskriminalamt untersuche zudem die Tatwaffe und die fünf weiteren, in dem Haus des alleinstehenden Mannes gefundenen Pistolen und Langwaffen. Unklar ist, warum er gerade die beiden Ärzte erschoss, zu denen er laut Zeugenaussagen ein gutes Verhältnis gehabt haben soll.

Der Rentner hatte in der Gemeinschaftspraxis während der Sprechzeit das Feuer auf die Ärzte eröffnet. Später nahm sich der Mann, der schon länger als psychisch auffällig galt, selbst das Leben.

dpa

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