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Dieses Bild ging um die Welt: Das verletzte Flusspferd "A Ho" am 26.Dezember mit weißem Schaum in den Augen.

Unglaubliche Leidensgeschichte

Weinendes Flusspferd stirbt nach zwei Unfällen

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Taipeh - Es ist eine Geschichte ohne Happy-End: Das Flusspferd "A Ho" stirbt, nachdem es zweifelhafte Berühmtheit durch seine Tränen bei einem Unfall erlangte.

Das durch seine Tränen bekannt gewordene Flusspferd namens "A Ho" aus Taiwan ist am Montag tot in seinem Gehege aufgefunden worden, wie der Taipei Zoo mitteilte.

Die Bilder von dem Unfall am 26. Dezember auf dem Weg zurück in die frisch renovierte Unterkunft gingen um die Welt. Das 32 Jahre alte Flusspferd geriet während des Transports offenbar in Panik und sprang während der Fahrt aus dem Lastwagen. Fernsehaufnahmen zeigten das gewaltige Tier, wie es am Freitag hilflos auf der Straße lag, weißer Schaum trat aus den Augen. Das tonnenschwere Flusspferd sprang dem Bericht zufolge durch ein Fenster in dem Lastwagen, krachte auf ein geparktes Auto und rutschte von dort auf die Straße.

Tagelanges Martyrium

Stundenlang lag "A Ho" mit einem gebrochenen Bein und abgebrochenen Zähnen auf der Straße, bis es schließlich in einen Container gehievt und weiter transportiert wurde - wo sich laut der asiatischen Nachrichtenseite "The Straits Times" der nächste Unfall ereignete: Am Container, in dem sich das Tier befand, riss ein Seil und der verletzte Dickhäuter fiel ungebremst rund zwei Meter in die Tiefe. Nun, nur wenige Tage nach den beiden Unfällen hat das Leid des Flusspferdes ein Ende gefunden - es lag regungslos am Teich seines Geheges.

Örtlichen Medienberichten zufolge war das Tier eine große Attraktion auf seiner Farm und trat sogar vor mehreren Jahren in einer TV-Seifenoper auf.

Was den Besitzer erwartet

Wie ein Tierschützer gegenüber der "Straits Times" berichtet, sei das Tier weder ordnungsgemäß während des Transportes gesichert gewesen, noch habe es in den letzten zwei Tagen medizinische Betreuung erhalten. Den Besitzer könnte nun eine Gefängnisstrafe erwarten. Die Regierung denke über eine Strafverfolgung nach, so das Nachrichtenportal weiter. Eine Autopsie soll die genaue Todesursache des Nilpferdes klären.

AFP/vf

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