Weiter erbitterte Kämpfe in Misrata

Misrata - In der einzigen von Rebellen verteidigten westlibyschen Stadt dauern die Kämpfe trotz einer Vereinbarung der Regierung Muammar al Gaddafis mit den Vereinten Nationen über humanitäre Hilfe an.

Ein Einwohner Misratas, Rida al Montasser, berichtete, am Montag sei besonders das Stadtzentrum umkämpft gewesen. Seit Donnerstag seien 16 Zivilpersonen getötet worden, sagte Montasser. Darunter seien acht Menschen, die vor einer Bäckerei für Brot anstanden. Nach Angaben der New Yorker Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch wurden bei der inzwischen seit sieben Wochen andauernden Belagerung Misratas mindestens 267 Menschen getötet.

Libyen: Kämpfe zwischen Rebellen und Gaddafi-Truppen

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Die Vereinten Nationen teilten mit, die Regierung Gaddafis habe zugesagt, humanitäre Hilfe in Misrata und anderen umkämpften Städten zuzulassen. Regierungssprecher Mussa Ibrahim sagte dazu in Tripolis, internationalen Regierungen werde der Zugang zu den Gebieten ermöglicht, die von Gaddafis Truppen kontrolliert werden. Die UN-Nothilfekoordinatorin Valerie Amos sagte in Bengasi, sie habe keine Garantien bekommen, dass die Feindseligkeiten zur Versorgung der Bevölkerung eingestellt werden.

dapd

Rubriklistenbild: © dpa

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