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Weiter Suche nach vermisstem Flugzeug in Indonesien

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- Jakarta - Drei Tage nach dem Verschwinden eines Verkehrsflugzeuges mit 102 Menschen an Bord haben die Rettungskräfte im Osten Indonesiens die Suche fortgesetzt. An der groß angelegten Suche zu Land, zur See und aus der Luft beteiligte sich neben Flugzeugen und Schiffen des indonesischen Militärs auch eine mit Infrarot-Sichtgeräten ausgerüstete Militärmaschine aus Singapur.

Die Flugzeuge hätten die Straße von Makassar vor der Westküste der Insel Sulawesi abgesucht, hieß es. Während der beiden vorangegangenen Tage hatte schlechtes Wetter die Suche nach der Boeing 737-400 der indonesischen Privatlinie Adam Air beeinträchtigt. Der Kontakt zu der Maschine war am Montag bei Regen und Wind auf dem Flug von der Insel Java nach Sulawesi abgebrochen. An Bord waren 96 Passagiere, darunter drei Amerikaner und elf Kinder, sowie sechs Crew-Mitglieder. Deutsche sollen nicht darunter gewesen seien.

Rettungsteams aus 2000 Polizisten und Soldaten setzzusammen mit Freiwilligen die Suche auch an Land fort, doch wird immer mehr angenommen, dass das Unglücksflugzeug ins Meer gestürzt ist.

«Der letzte Kontakt zwischen dem Piloten des Flugzeuges und der Bodenkontrolle am Flughafen Makassar hat angedeutet, dass die Maschine über dem Meer flog», sagte der Leiter des Luftwaffenstützpunkts in Makassar nach Angaben der Zeitung «Media Indonesia».

Der Präsident des Landes, Susilo Bambang Yudhoyono, ordnete eine Überprüfung aller Verkehrsflugzeuge in Indonesien sowie eine Bestandsaufnahme des gesamten nationalen Transportsystems an.

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