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Weiter tausende Vermisste auf indischer Inselgruppe

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- Neu Delhi - Zwei Tage nach der verheerenden Flutwelle in Asien werden auf der indischen Inselgruppe Andamanen und Nikobaren weiter tausende Menschen vermisst. Teile der Inselns stünden immer noch unter Wasser, meldete der Nachrichtensender NDTV am Dienstag.

Auf der abgelegenen Inselgruppe starben nach offiziellen Angaben mehr als 3000 der nur rund 45 000 Inselbewohner.

Die tatsächliche Zahl der Toten dürfte aber weit höher liegen, da die Chancen, noch Vermisste zu retten, stetig sinken. Zudem sind viele der Inseln, die sich auf eine Strecke von 800 Kilometern verteilen, seit der Katastrophe von der Außenwelt abgeschnitten. Die Inselgruppe liegt relativ nahe am Epizentrum des Seebebens vom Sonntag vor der indonesischen Insel Sumatra.

Besonders stark betroffen ist die Insel Car Nicobar, wo alleine 2500 Menschen getötet worden sein sollen. Unter den Toten sind nach Angaben von NDTV auch 100 Soldaten der indischen Luftwaffe, die auf Car Nicobar eine Basis betreibt. Manche der Wellen, die die Insel trafen, sollen fast sieben Meter hoch gewesen sein.

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