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Das sogenannte Thomas-Feuer bei Los Angeles wütet inzwischen auf einer Fläche, die größer als Berlin ist. Foto: Mike Eliason

Santa Barbara

Flammen in Kalifornien zwingen weitere Menschen zur Flucht

Zwei Wochen lodern die Flammen in dem Bundesstaat an der US-Westküste schon - und immer noch ist keine Entspannung der Lage in Sicht. Es gibt nur einen kleinen Hoffnungsschimmer.

Los Angeles (dpa) - Die Lage um die Waldbrände in Kalifornien an der US-Pazifikküste hat sich am Wochenende weiter verschärft. Am Samstag (Ortszeit) gaben die Behörden Räumungsanordnungen für weitere Gebiete im Bezirk Santa Barbara aus.

Das sogenannte Thomas-Feuer nördlich von Los Angeles ist bereits zum viertgrößten Flächenbrand in Kalifornien seit 1932 angewachsen - es wütet bislang auf einer Fläche, die größer als Berlin ist.

Meteorologen hatten die Verschärfung der Lage vorausgesagt. "Egal, wie man es betrachtet, die Gefährlichkeit des Feuers wird sich über das Wochenende erhöhen", hatte der Meteorologe Ken Clark vom Wetterdienst AccuWeather gesagt.

Das Feuer hat bereits mehr als 1000 Gebäude zerstört oder beschädigt. Rund 8000 Feuerwehrleute kämpfen gegen die Flammen. Wind facht die Brände immer wieder an. Der Nationale Wetterdienst warnte Santa Barbara, Ventura und Teile von Los Angeles vor "extremer" Brandgefahr.

Das Thomas-Feuer wütet bereits seit zwei Wochen. Mit Regen ist noch nicht zu rechnen. Zumindest sollte am späten Sonntag der Wind abnehmen. Die Behörden schätzen die Schäden durch das Feuer bereits jetzt auf mehr als 100 Millionen Dollar.

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